Jugendpark: Runder Tisch gefordert

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Langenhorn. Der Bürger- und Heimatverein hat sich in Sachen Umwidmung des Jugendparks im Sinne des gedeihlichen Miteinanders Gedanken gemacht. „Es war zwar von uns offiziell kein Vertreter bei den Versammlungen der Anwohner anwesend“, so Vorstandsmitglied Richard Ebert, „doch als Anwohner im weitesten Sinne weiß ich sehr wohl, was die Menschen dort bewegt. Für mich ist klar – sie wurden von den Behörden in der Anlaufphase des Projektes nicht gut informiert. Das hat Besorgnisse und Vorbehalte gefördert.“ Deshalb sei es besonders wichtig, dass nun möglichst viele Anrainer zur Informationsveranstaltung am 23. Oktober in den Jugendpark kommen.
Klar ist auch – die neuen Bewohner des Jugendparks werden in einer Stärke von bis zu 220 Menschen einziehen. Auch die haben sich das, genau wie die dort wohnenden Langenhorner, nicht selbst ausgesucht. Ebert: „Jetzt kann es nur noch darum gehen, die neue Situation im Wohnumfeld aktiv positiv zu gestalten.“

Heimatverein aktiv

Er hat deshalb gemeinsam mit seinem Sohn und dem in Langenhorn neuen evangelischen Gemeinwesendiakonie-Pastor Joachim Tröstler Flyer verteilt, die zur Info-Veranstaltung einladen. Michael Behrmann, der Vorsitzende des Heimatvereins, hat zudem schon vor Wochen Institutionen und Einzelpersonen im Stadtteil angeschrieben, um ihnen den Gedanken eines „Runden Tisch“ und die Mitarbeit daran nahe zu legen. „Wir können uns vorstellen, dass sich dieser Tisch schon bei der Zusammenkunft am 23. Oktober aus der Gruppe der Anwesenden heraus formiert“, fasst Ebert seine Erwartungen zusammen.
Natürlich sei auch der Heimatverein zur Mitarbeit bereit – beanspruche aber keine Führerschaft. Wichtig sei, so betont Ebert, in diesem Fall vielmehr, dass am Tisch alle vertreten sind, die sich für das Miteinander in Langenhorn einsetzen wollen - ganz besonders die unmittelbaren Anwohner und natürlich auch Vertreter der Migranten. (fjk)
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