Jugendwehren bekommen Nationalpreis

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Die Feuerwehr ist international (v.l.), das zeigen Leon Zimmermann (14, JF Lokstedt, v.l.), Helena Rademacher (12, JF Altona), Marcel Bodosch (12, JF Billwerder), Benjamin Ebrecht (15, JF Fuhlsbüttel) und Marie Rademacher (15, JF Altona) mit der WeltkugelFotos: Büh

Bundesweit 18.000 Jugendfeuerwehren. Auch Fuhlsbütteler Jugendliche bei Ehrung im Rathaus

Von Florian Büh
Fuhlsbüttel. Mit einem großen Festakt wurde im Hamburger Rathaus der „Deutsche Nationalpreis 2013“ an die deutschlandweit 18.000 Jugendfeuerwehren mit ihren mehr als 240.000 Mitgliedern verliehen. Mehr 500 Gäste lauschten im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses den Laudatoren, unter anderem dem Ersten Bürgermeister, Olaf Scholz, und dem in Langenhorn wohnenden Bundeskanzler a.D. und Ehrenvorsitzenden der Deutschern Nationalstiftung Helmut Schmidt.
Die Jugendorganisation des Deutschen Feuerwehrverbandes, in dem Mitglieder im Alter zwischen sechs und 18 Jahren organisiert sind, wird für ihr ehrenamtliches Engagement und die gesellschaftliche Integrationsleistung ausgezeichnet. Neben der Ehre, ab sofort den Titel „Deutscher Nationalpreis-Träger 2013“ führen zu dürfen, bekommt die Deutsche Jugendfeuerwehr ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro. Dieses Geld soll auch dafür aufgewendet werden, um die vielseitige Geschichte des 50 Jahre bestehenden Verbandes in Form eines Buches zu bündeln.
So kamen im Hamburger Rathaus nicht nur aus jedem Bundesland vier Vertreter zusammen, sie präsentierten auch noch ihre preisgekrönte Organisation: Symbolisch wurden auf dem Rathausmarkt die mit vielen Themen breit aufgestellte Jugendfeuerwehr (JF) dargestellt: Erste Hilfe, Demokratie, Mitbestimmung, internationale Jugendarbeit und „Löschangriff gegen Rechts“.
Und mitten drin und voll dabei: Jugendliche aus Fuhlsbüttel. Benjamin Ebrecht (15), der mit anderen Jung-Kameraden eine Weltkugel in der Bekleidung von internationalen Feuerwehr-Freunden hielt, Julian Wiggers (16) und Fabian Denecke (15), die mit einer einen kleinen Löschangriff zeigten. Als Olaf Scholz bei einem Rundgang mit zwei der vier Landesjugendsprechern am größeren Strahlrohr für Fotografen posierte, war eine Fuhlsbüttlerin dabei: Kira Antusch (13). „Neben der Feuerwehrtechnik stehen bei uns vor allem die allgemeine Jugendarbeit mit Sport, Freizeitfahrten sowie sozialen und kreativen Projekten im Mittelpunkt“, sagte Henrik Strate von der Deutschen Jugendfeuerwehr. „Für die deutschen Feuerwehren ist die Jugendfeuerwehr die wichtigste Nachwuchsquelle.“
Seit 1997 vergibt die Deutsche Nationalstiftung jährlich den mit 50.000 Euro dotierten Nationalpreis.
www.nationalstiftung.de
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