Kampagne für Tiere in Hamburg

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Diese Plakate sind jetzt am Airport zu sehenFoto: Hamburg Airport

Plakat-Aktion gegen Wildtierhandel

Hamburg. Gegen den Handel mit Wildtier-Souvenirs richtet sich eine Plakat-Kampagne des Internationaler Tierschutz-Fonds (IFAW) am Hamburger Flughafen. Die Organisationmöchte Touristen bei ihrer Abreise in ferne Länder daran erinnern, dass für solche Mitbringsel Tiere sterben müssen.
Die Plakate mit dem Motiv „Mitbringsel – Übrigbleibsel“ sollen direkt vor Abflug die Passagiere für das wichtige Thema „Artenschutz im Urlaub“ sensibilisieren. Die Werbeflächen befinden sich im Abflugbereich hinter der Sicherheitskontrolle. Zusätzlich wurde eine Vitrine mit Exponaten aufgestellt.
Die Poster sind Teil der internationalen IFAW-Kampagne „Think Twice – don’t buy wildlife souvenirs“ mit Ausstellungen, Plakaten, Billboards, Broschüren und TV-Spots an verschiedenen Flughäfen weltweit wie Schiphol, Dubai, Johannesburg und Peking. An weiteren deutschen Flughäfen wie Frankfurt, Dresden, Münster/Osnabrück, im Besucherzentrum Berlin-Brandenburg und in Museen in Bremen und Hamburg befinden sich ebenfalls Poster, Vitrinen bzw. Ausstellungen.
„Viele Reisende sind sich gar nicht bewusst, dass ihre Wildtiersouvenirs illegal sind, da sie häufig in den Urlaubsländern offen auf Märkten oder in Boutiquen verkauft werden“, so Robert Kless, Leiter der Wildtierhandelskampagne des IFAW. „Bei der Rückkehr droht eine böse Überraschung: Werden Sie beim Zoll mit illegalen Mitbringseln erwischt, drohen empfindliche Strafen bis 50.000 Euro Bußgeld bzw. in schweren Fällen bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.“
Der deutsche Zoll konfiszierte nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz 2011 insgesamt 97.869 Produkte aus geschützten Tieren und Pflanzen sowie u. a. 2500 kg Korallen. Wilderer und Händler setzen mindestens 13 Milliarden Euro pro Jahr um - Platz 4 der weltweiten organisierten Kriminalität. (wb)
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