Mapembelo!

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Wie ein Schuljunge freut sich Pfarrer Dietmar Wellenbrock, dass er den Gästen ‚seine‘ Gemeinde, Langenhorn die U-Bahn und Hamburg zeigen kann.Foto: Krause

Langenhorner Katholiken haben Besuch aus Tansania

Langenhorn. „Mapembelo! So herzlich begrüßt wurden fünf Gäste aus Ludilu in Tansania, die von 35 Mitgliedern der katholischen Gemeinde ‚Heilige Familie‘ am Flugplatz willkommen geheißen wurden. Die fünf Besucher sind Abgesandte ihrer Kirchengemeinde, zu der die Langenhorner in den letzten Jahren partnerschaftliche Verbindungen aufgebaut haben. Nach dreimaligem Besuch der Hamburger in Tansania war es an der Zeit, einen Gegenbesuch zu organisieren. Da die Mittelverteilung eindeutig ist, verstand es sich von selbst, dass die hiesige Gemeinde es nicht bei der Einladung bewenden ließ, sondern auch die Kosten der Reise übernahm. Die zwei Frauen und drei Männer kommen aus einem kleinen Dorf, dem nahezu jede Infrastruktur fehlt. Die einzige Straße ist nicht gepflastert, keineswegs jedes Haus hat Strom oder Wasseranschluss. Briefkasten und Postzustellung frei Haus sind ebenso Fehlanzeige. Gelebt wird weitgehend von der Landwirtschaft für den Eigenbedarf; der Verkauf von etwaigen Überschüssen wird massiv durch logistische Probleme behindert. Es gibt aber auch Verbindendes, der gemeinsame Glaube etwa. Was werden die Gäste sehen? Natürlich den Hafen und das Rathaus. Das VW-Werk in Wolfsburg, den Michel und eine Obdachloseneinrichtung der Schwestern der Mutter Theresa auf St. Pauli. Sie werden Menschen begegnen, die ihnen Fragen stellen und die sie befragen können. Die erste Begegnung mit den Freunden aus Tansania wird, da ist man sich in Langenhorn sicher, nicht alle Fragen klären. Aber der Anfang ist gemacht. (fjk)
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