Nacht-Eulen wissen mehr

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Spannendes rund um kleinste Teilchen, hier bei der supraleitenden Eisenbahn: Bereits um 12 Uhr startet das Programm im Deutschen Elektronen-Synchroton (Shuttle ab Jungfernstieg bis 16.20 Uhr, dann Linie 412) Foto:DESY/Lars Berg/wb

Technik, Mode, Internet & Co.: Am Sonnabend ist die „Nacht des Wissens“

Hamburg. Von A wie Arbeit bis W wie Wetter und Klima: Unter 1000 Programmpunkten können die Besucher bei der diesjährigen „Nacht des Wissens“ wählen. Am Sonnabend, 2. November, von 17 bis 24 Uhr öffnen 55 Hochschulen, Forschungsinstitute und wissenschaftliche Einrichtungen im Norden ihre Türen. Zentraler Veranstaltungsort in Hamburg ist der Jungfernstieg. Von dort sowie ab Bergedorf starten kostenlose Shuttlebusse auf zehn Linien zu den Veranstaltungsorten. Das Erkennungszeichen - „blaue Eule vor Nachthimmel“ - stammt übrigens von Grafikdesigner Tim Neugebauer: Er setzte sich in einem Wettbewerb gegen rund 70 Konkurrenten durch und gewann mit dem Entwurf 2000 Euro.
Kleine Besucher können bei der Nacht des Wissens Antworten auf Fragen wie „Gibt es noch Dino-Eier?“ erwarten. Forschen und fragen – wer könnte das besser als die nächste Generation? Die Veranstaltung, die bereits zum fünften Mal stattfindet, ist besonders für Familien geeignet, heißt es in der Wissenschaftsbehörde. Allein 120 Programmpunkte wenden sich speziell an Kinder. Bei einer Aktion waren Hamburger Grundschulkinder aufgefordert, ihre Fragen rund um Wissenschaft und Forschung zu stellen. 700 Fragen wurden eingeschickt. Sie werden bei den Kindervorlesungen zwischen 17 und 18 Uhr aufgelöst. In der Universität Hamburg beantwortet unter anderem Prof. Dr. Gerhard Schmiedl die Fragen der neunjährigen Linnea: „Gibt es Drachen? Gibt es noch Dino Eier?“ Auf dem Klima-Campus erklären Dr. Dirk Notz (Max-Planck-Institut für Meteorologie) und Dr. Ingo Harms (Exzellenzcluster CliSAP, Uni Hamburg), „warum der Wind manchmal stark und manchmal schwach ist.“ In der Staats- und Universitätsbibliothek geht Prof. Dr. Rafael Behr für die Akademie der Polizei der Frage von Magdalena, 8, nach: „Warum hören die Menschen nicht auf, böse Dinge zu tun?“ Auch die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) ist mit 80 Veranstaltungen vertreten. Am Campus Berliner Tor erwarten die Besucher Themen rund um Informatik, Mobilität, Energie und Robotik. Klassiker wie der Rennwagen des HAWKS-Racing-Teams (ab 12 Uhr bei der zentralen Veranstaltung auf dem Jungfernstieg) und das intelligente Wohnkonzept LivingPlace sind ebenfalls wieder mit dabei. Der Chor der HAW Hamburg präsentiert Lieder aus seinem diesjährigen Sommerprogramm (um 17.30 und 19.30 Uhr).
Am Kunst- und Mediencampus Hamburg (Finkenau 35) erwarten die Besucher Themen rund um das Internet, Games, Medien, Design. Dort geht es beispielsweise um folgende Fragen: Wohin schauen Nutzer auf einer Website zuerst? Wie baue ich mir einen Blog oder eine App fürs Smartphone? Oder um das Thema: „Warum Landschaften in Computerspielen immer mehr wie virtuelle Urlaubsorte aussehen.“ Am Modecampus in der Armgartstraße erwarten die Besucher Themen rund um Mode und Textildesign. Wer möchte, kann die Eigenschaften seiner Kleidung testen lassen - wie es heißt „völlig zerstörungsfrei“. (wb)

Mehr Infos unter: nachtdeswissens
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