Neue Variante für Wulffsche Siedlung

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Die Behörden-Vertreter Holger Djürken-Karnatz (v.li), Ute Müller und Reinhard Schier sowie „Plankontor“-Mitarbeiter Stefan Stitz stellten die geänderten Pläne vor. Foto: Biehl

Vertrag soll günstigen Wohnraum sicherstellen

Langenhorn. In der
Wulffschen Siedlung werden keine teuren Eigentumswohnungen errichtet. Diese schon häufiger gegebene Zusage haben die Bauherren jetzt noch einmal bekräftigt. Stephan und Thomas Haas-Rickertsen sowie der Prokurist ihrer Firma Hansa-Grundstücksverwaltung, Jörg Drefers, waren am vergangenen Dienstag zu der Informationsveranstaltung erschienen, auf der die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) noch einmal die Variante 2 des lange umstrittenen Bebauungsplanes Langenhorn 73 vorstellte. Die Eigentümer erklärten sich darüber hinaus dazu bereit, einen entsprechenden städtebaulichen Vertrag abzuschließen, der auch die Möglichkeit des öffentlich geförderten Wohnungsbaus einschließt. Nach WochenBlatt-Informationen strebt die BSU an, einen solchen Vertrag bereits Mitte Juli unterschreiben zu lassen, wenn Senatorin Jutta Blankau in der Wulffschen Siedlung zu Besuch ist. Zu der Veranstaltung im Oberstufenzentrum am Foorthkamp waren rund 150 Besucher erschienen, darunter auch zahlreiche Kritiker des Bebauungsplanes und dessen
Evokation durch den Senat vor drei Monaten. Versammlungsleiter Reinhard Schier kündigte an, die Behörde wolle den B-Plan im Sommer kommenden Jahres auslegen.
Danach haben die Bürger Gelegenheit zur Einsichtnahme, auch in begleitende Gutachten. Sie können dann noch Einwände können noch erheben, die von der BSU abgearbeitet werden müssen. Das komplette Verfahren soll Ende 2013 abgeschlossen sein. (bcb)
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