Neuer Fahrsimulator für die Hamburger Polizei

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Polizeidirektor Karsten Witt testet den Fahrsimulator. Roland Seifert von der Verkehrsdirektion 62 (2.v.l.) und BADS-Vorsitzender Dr. Hendrik Seifert schauen ihm zu. Foto: Büh

Spende des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Fuhlsbüttel. Ungewöhnlicher Besuch auf der Lufthansa Werft am Hamburger Flughafen: Der neue Fahrsimulator für die Polizei Hamburg steht in der Halle von Lufthansa Technik. Der Vorsitzende vom Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (B.A.D.S.) Dr. Hendrik Seifert übergibt das 12.000 Euro teure Gerät an den Leiter der Verkehrsdirektion Polizeidirektor Karsten Witt.
Mit dem Gerät, das mit einem Fahrersitz, Lenkrad, Schalthebel, Handbremse und anderen wichtigen Schaltern eines echten Fahrzeugs ausgestattet ist, können Fahrten unter Alkoholeinfluss simuliert werden. Die Benutzer erleben, wie sich der Einfluss von Alkohol auf die Reaktionsfähigkeit eines Autofahrers auswirkt. Dabei werden die verlangsamte Reaktionszeit, aber auch die Einengung des Sichtfeldes eines Fahrers, der sogenannte „Tunnelblick“, simuliert.
Jeder kann sich danach eine Vorstellung davon machen, wie sich das Wahrnehmungsvermögen und die Fahrtauglichkeit unter Alkoholeinfluss nachteilig verändern. 1„Wir können hier unterschiedliche Promille-Grade simulieren und mehrere Gefahrensituationen“, sagt Roland Seifert von der Verkehrsdirektion 62. Damit wollen die Polizisten bei besonderen Veranstaltungen und in Schulen junge Menschen sensibilisieren und ihnen zeigen: „Alkohol und Autofahren passt nicht zusammen.“

Neue Software


Polizeidirektor Karsten Witt bedankte sich für die Spende des BADS. „Wir freuen uns sehr über den neuen Simulator.“ Das Gerät wurde für die Polizei Hamburg mit neuer Software ausgestattet und die Polizei selber übernahm die Beschriftung und Lackierung. „66.000 Unfälle gab es 2011 in Hamburg, bei 834 Fällen war Alkohol im Spiel. Bei nahezu jedem dritten Unfall kommen Personen zu Schaden. Genau das wollen wir ändern und verhindern“, sagt Karsten Witt. (büh)
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