Pendlern in Hamburg droht Stau – mal wieder

Anzeige

Arbeiten auf wichtigen Verkehrsadern in Hamburg-Nord

Fuhlsbüttel Gleich mit drei großen Baustellen haben Berufspendler in den kommenden Monaten zu kämpfen. Sie werden den Verkehr zu unterschiedlichen Zeiten behindern.
Seit Montag ist die Fuhlsbüttler Straße ab Rübenkamp stadteinwärts gesperrt. Weil die Fahrbahnen marode sind, und zudem Arbeiten zur Busbeschleunigung stattfinden, wird die „Fuhle“ zwischen dem Barmbeker Bahnhof und der Wellingsbüttler Landstraße in Ohlsdorf unterschiedlich wechselseitig gesperrt. Die insgesamt vier Bauabschnitte auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung dauern bis Ende November.

Neuer Asphalt

Am kommenden Montag, 11. August, beginnen zudem die Arbeiten im Erdkampsweg. Zunächst wird der Kreuzungsbereich mit der Hummelsbütteler Landstraße erneuert. Wie bereits berichtet, erhalten in diesem Zusammenhang die Fahrbahnen neuen Asphalt, für den Fahrradverkehr werden Radfahrstreifen auf der Fahrbahn angelegt, Fußwege werden in weiten Teilen breiter und barrierefrei. Während der Bauarbeiten soll die Einfahrt in den Erdkampsweg ab Langenhorner Chaussee gesperrt werden. Anwohner sollen die Baustelle an der Kreuzung durch eine Einbahnstraßenregelung umfahren können. Richtung stadtauswärts wird der Verkehr über Hummelsbütteler Landstraße und Gehlengraben umgeleitet.
Noch während diese bis Ende Oktober laufenden Bauarbeiten stattfinden, kann es auch auf der Langenhorner Chaussee zu Behinderungen kommen. Wenige Meter südlich der Kreuzung Langenhorner Chaussee und Flughafenstraße unterquert der Raakmoorgraben die Hauptstraße. Hier muss der unterirdische Durchlass erneuert werden. Ab Mitte September wird der Durchlass unter der Langenhorner Chaussee in zwei Phasen erneuert. In der ersten Phase wird das westliche Teilstück eingebaut und anschließend ab Anfang November bis Mitte Dezember der Einbau des östlichen Teilstückes.

Nur noch Tempo 30

„Der Einbau erfolgt in offener Bauweise, das heißt, die Fahrbahn der Langenhorner Chaussee kann während der Bauphase nicht komplett vom Straßenverkehr genutzt werden“, erläutert Anabel Schnepf vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer. Ab 15. September steht daher in jede Richtung nur ein Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung. Die Geschwindigkeit in der Baustelle wird auf 30 Stundenkilometer begrenzt.
Der Einmündungsbereich der Straße Am Raakmoorgraben muss während der gesamten Bauzeit gesperrt werden. Eine ausgeschilderte Umleitung erfolgt über die Straße Rugewisch/Erdkampsweg. Für den Fußgänger- und Radfahrerverkehr wird hier eine provisorische Ampel eingerichtet. (bcb)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige