Polizei brachte Geschenke

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Hauptkommissar Jürgen Ruddat hat fünf Wochen Spenden bei den Kollegen gesammelt. Innerhalb von nur einer halben Stunde waren die Spielsachen, Kinderkleidung und Kinderwagen in der Flüchtlingsunterkunft verteilt. Die kleine Dwira freut sich über das rote Rutsche-Auto Foto: Nowatzky

Kleidung und Spielzeug für Flüchtlinge im Jugendpark gesammelt

Von Stefanie Nowatzky
Langenhorn
Für die einjährige Dwira kam Weihnachten in diesem Jahr früher. Ein rotes Bobby-Car hatte es dem kleinen Flüchtlingsmädchen bei der Spendenaktion der Langenhorner Polizei angetan und Hauptkommissar Jürgen Ruddat als Organisator freute sich über ihre Begeisterung fast genauso wie die Kleine über das Rutsche-Auto. Mit Kollege Jürgen Hennings hatte er einen ganzen Polizeibus mit den Spenden des Kommissariats 34 am Wördenmoorweg gepackt und war zur Vorweihnachtlichen Bescherung ins Flüchtlingsheim am Jugendpark gefahren. Mit einer Rundmail an die Kollegen hatte Ruddat um Spenden gebeten und war überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft. Kistenweise Spielsachen, Kinderkleidung und sogar Kinderwagen stapelten sich auf dem Revier. „Und wer nichts auf dem Dachboden hatte, ist sogar losgegangen, und hat neue Winterjacken für die Kleinen gekauft“, erzählt Ruddat. Auch Seher Dincer ist begeistert von der etwas anderen Polizeiaktion. Die Leiterin der Unterkunft hatte vorher die Bewohner informiert. Da viele in ihren Herkunftsländern und auf der Flucht negative Erfahrungen mit Polizei gemacht hatten, kam diese nachbarschaftliche Aktion besonders gut an. Knapp 160 Menschen wohnen zurzeit in beengten Verhältnissen in der ehemaligen Jugendferienanlage. Davon 60 Kinder, viele noch so klein wie Dwira.
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