Praktisch gut: Werkstatt statt Strand

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Mit einem Farbstift zieht Dana Spiekermann gewissenhaft die Konturen auf der alten Motorhaube nachFoto: wb
Langenhorn. Während Dana Spiekermanns Mitschüler in die Sommerferien starten, bereitet sich die 14-Jährige auf ihr Berufsleben vor. Das „Hamburger Weg-Förderprojekt Praktisch gut“ hilft in den Ferien rund 90 Teilnehmern beim Start in den „Ernst des Lebens“. Zusammen mit 15 weiteren Jugendlichen tauschte Dana die Freizeit gegen die Werkstatt. Bei einem zweitägigen Graffiti-Workshop im Autohaus Petschallies verwandelten die Schüler alte Motorhauben zu Kunstwerken.
Die Graffitikünstler „Scotty 76“ und „Beat Boy Delles“ vermittelten ihren Schülern Grundlagen und Techniken. „Profi-Graffitikünstler brauchen drei Jahre, um ordentliche Kunst zustande zu bringen. Ihr habt in zwei Tagen viel erreicht“, lobte Beat Boy Delles die engagierten Jugendlichen. „Cool, aber gar nicht so einfach“, sagt Dana. Die Schülerin der Fritz Schumacher Schule in Langenhorn zeigte bei dem Workshop was sie kann und kreierte eine bunte Motorhaube.
Für John-Christian Wulff (15) und Alexander Miller (14) von der Stadtteilschule Holstenhof/Denksteinweg in Jenfeld ist der Workshop mehr als ein erster Schritt in die Berufswelt. Die Wandsbeker werden in den Sommerferien in der Autowerkstatt ein Praktikum machen und mitanpacken.
Das Projekt „Praktisch gut“ richtet sich vor allem an Mädchen und Jungen ab 14 Jahren aus unterschiedlichen Kulturen. Workshops und Praktika sollen einen ersten Eindruck von der Arbeitswelt geben. (mt)
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