Querpfad jetzt nur noch für Anlieger frei

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Der Querpfad ist jetzt nur noch für Anlieger frei. Etliche Autofahrer, vermutlich nicht alle dort wohnhaft, stellen allerdings ihre Wagen dort ab Foto: wb
Langenhorn. Nach gut 40-jährigem Streit zwischen den Anliegern des Querpfades und der Bezirksverwaltung um die Durchfahrt durch die schmale Wohnstraße (das WochenBlatt berichtete mehrfach) hat sich jetzt tatsächlich etwas verändert. Eine Verkehrszählung hatte ergeben, dass der gern als Schleichweg von Norderstedt nach Langenhorn genutzte Querpfad heute eine Spitzenbelastung von 238 Kfz pro Stunde hat. Pro Tag fahren 1871 Fahrzeuge hindurch.
Nachdem diese Zählung Ende September im Regionalausschuss vorgestellt worden war, hatte das Bezirksamt angekündigt, das Verkehrszeichen 250 („Verbot für Fahrzeuge aller Art“) aufzustellen. Zugleich wurde empfohlen, nach Fertigstellung des Norderstedter Kreisels eine Gesamtlösung für Am Ochsenzoll und Querpfad zu finden.
Seit dem 17. Dezember steht das neu angeordnete Schild. „Ob es hilft?“ fragt Jens Schlichting von der Bügerinitiative Querpfad. Denn: So ein Schild gab es bereits einmal bis 1980. Nur hielt sich niemand daran. Nachdem die Anwohner im Zuge einer Protestaktion mehrere Hundert Autofahrer angezeigt hatten, verschwand das Verkehrszeichen sang- und klanglos.
Mittlerweile hat sich ein weiteres Problem ergeben. Wegen einer Großbaustelle in Ochsenzoll hat sich die Parkraumnot dort verschärft, sodass viele Autofahrer bisher den Querpfad zuparkten. Das Foto unten zeigt die Situation am Tag der Aufstellung des Schildes.
Immerhin: Durch die Fremdparker hatte sich zumindest das Tempo der Durchfahrenden erheblich verlangsamt – der Querpfad ist nur 6,50 Meter breit. Da war er im Wortsinn tatsächlich ein „Schleichweg“. (bcb)
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