Rettung missglückt

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Auf unterschiedlichen Wegen versuchten Feuerwehrleute, das Pferd zu retten. Leider gelang dies nicht. Foto: Florian Büh

Drama am Rehagen: Pferd versinkt im Morast

Hummelsbüttel. Über zwei Stunden kämpften Feuerwehrleute und Pferdeliebhaber am Sonntag um ein über 20 Jahre altes Dänisches Kaltblut. Das Pferd war vermutlich auf seiner Koppel zu einem kleinen Bach getrabt und dort im Schnee- und Erdmatsch versunken. Es stürzte und kam von alleine nicht mehr auf die Beine. Ein Reiter entdeckte das Tier gegen 15 in der lebensgefährlichen Lage. Doch niemand konnte sagen, wie lange es bei den Temperaturen um den Gefrierpunkt bereits im Morast lag. Nachdem eine Tierärztin und Sebastian Bockholt vom naheliegenden Pferdezentrum am Rehagen um Hilfe gebeten wurden, trafen auch Berufsfeuerwehrleute der Feuer- und Rettungswache Sasel ein. Sie forderten nach kurzer Zeit vor Ort weitere Verstärkung an. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hummelsbüttel wurden alarmiert und waren wenige Minuten später am Högenbarg. Trotz großer Anstrengungen, das Pferd wieder aufzustellen, mussten die Feuerwehrleute gegen 17 Uhr aufgeben. Weder Muskelkraft, noch ein eingesetzter Radlader führte zum Erfolg. Die Tierärztin erlöste das ohnehin schon schwache und bereits kranke Tier von seinen vermutlichen Qualen. Eine Rettung war aus dieser Lage bei einem so schwachen Pferd eben nicht möglich. (büh)
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2 Kommentare
6
Sun Shine aus Langenhorn | 28.03.2013 | 10:03  
7
Florian Büh aus Langenhorn | 28.03.2013 | 13:31  
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