Sensationelle Akrobatik aus China

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Chinesische Akrobatik - inspiriert von der Pekingoper und asiatischer KampfkunstFoto: wb

Bis zum 21. Juli zeigen die Artisten des Staatscircus‘ „Mei Li‘s Traum in Hamburg

Hamburg. Vielleicht mag sich der ein oder andere Leser noch daran erinnern: „Begnadete Körper“ hieß das legendäre Programm, mit der 1985 die chinesische Anhui-Akrobatik-Gruppe die Menschen in Hamburg, Deutschland und Europa verzauberte. Das Schlangenmädchen, die Drachen-Darsteller – es war faszinierend und bis dato ungesehen. In dieser Tradition steht der Chinesische Staatscircus, der jetzt nach Hamburg kommt: „Mei Li’s Traum“ heißt die Produktion, mit dem die Artisten aus Asien bis zum 21. Juli im Pagodenzelt in Moorfleet gastieren.
„Mehr als 45 Großmeister der berühmten Anhui-Gruppe präsentieren in zwei Stunden eine einzigartige Symbiose aus Tradition und dem China der Moderne“, versprechen die Macher aus Hefei. Die Inszenierung basiert auf einer wahren Geschichte aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts: Das Waisenmädchen Mei Li wächst zusammen mit seinen Freunden, einer kleinen Ente und einem weißen Hund, nahe der verbotenen Stadt zwischen Schwerttänzern, Schlangenmenschen und Feuerschluckern auf.
Es träumt davon, eines Tages selbst eine große Artistin zu sein – und nimmt das Publikum mit auf diese Traumreise in die
Welt der Akrobatik. Sogar ein Weltrekord ist angekündigt: Auf nur zwei Rädern zeigen insgesamt 20 Akrobaten ihre artistischen Künste.

Fantasievolle Kostüme

Neben dieser und vielen weiteren außergewöhnlichen Artistiknummern auf dem Boden und in der Luft sollen eine eigens für die Show komponierte Musik, fantastische Kostüme und eine Reihe liebenswerter Fabeltiere „Mei Li’s Traum“ zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie werden lassen. „Wir freuen uns, zur Weltpremiere am 10. Juli um 20 Uhr mit dieser außergewöhnlichen Show in Hamburg zu Gast zu sein und das Publikum mit der wunderschönen Geschichte von Mei Li verzaubern zu dürfen“, so Zhang Zhang, Produktionsleiter beim Chinesischen Staatscircus.
Die Vorstellungen im Chinesischen Staatscircus sind von Montag bis Sonntag um 16 und 20 Uhr und am Sonntag um 11 und 15 Uhr. Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, sowie ab dem 10. Juli täglich durchgehend von 12 bis 20 Uhr direkt an den Zirkuskassen und im Internet unter www.funkemedia.de, www.
chinesischerstaatscircus.de oder www.eintrittskarten.de
Erwachsene zahlen je nach Sitzplatzkategorie zwischen 39 und 49 Euro. Für Kinder bis zwölf Jahre und ermäßigt ab 17,50 Euro. Der Erlös der Premiere geht komplett an die SOS-Kinderdörfer.

Keine Tiervorführungen

Der Chinesische Staatscircus wurde 1952 gegründet. Das Programm besteht vor allem aus
Akrobatiknummern, die aus der Peking-Oper und von chinesischen Kampfkünsten abgeleitet wurden und verzichtet gänzlich auf Tiervorführungen. Bis heute haben 16 Millionen Menschen auf der ganzen Welt die Artisten aus China gesehen. (wb)
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