Sind die ehemaligen Dienstwohnungen in der Nesselstraße noch zu retten?

Anzeige
Hamburg: Fuhlsbüttel | Die Bürgerschaft hat im Jahre 2006 beschlossen, dass der Senat ermitteln möge, „zu welchen Konditionen die Dienstwohnungen der JB ins Eigentum oder in die Verwaltung von SAGA/GWG überführt werden können und anschließend eine Übertragung vorzunehmen“. Dabei sollten die Interessen der jetzigen Mieterinnen und Mieter langfristig gesichert werden. Der Senat hat im September 2007 nochmals bekräftigt, dass die Interessen der Bewohner gewahrt bleiben. 84 Wohneinheiten wurden im September 2008 auf SAGA GWG übertragen. Eigentümerin ist die Freie und Hansestadt Hamburg. Im Bebauungsplan Ohlsdorf 26 heißt es u.a.:
"Für die Nesselstraße und die dort vorhandene Wohnbebauung wird für Teilbereiche ein Erhaltungsbereich Baugesetzbuchs festgelegt. Die erhaltenswerten Bestandsgebäude an Nesselstraße, Suhrenkamp und Maienweg befinden sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Anwohnerinnen und Anwohner hatten schon damals Angst, dass ihre Mietverträge nicht verlängert werden. Die Häuser stehen nun schon lange leer und der Sanierungsstau wird immer größer. Es ist zu befürchten, dass nur noch abgerissen werden kann.“
Die CDU-Bezirksabgeordnete Martina Lütjens dazu:
„Schon lange war bekannt, dass es hier zu umfänglichen Sanierungsmaßnahmen an allen Gebäuden kommen wird. Man hatte also lange Zeit, mit Sanierungs-/Modernisierungsmaßnahmen dem Verfall entgegenzuwirken. Es ist an der Zeit, die Bürger und Bürgerinnen über den weiteren Umgang mit den Häusern zu informieren und mit offenen Karten zu spielen. Eine öffentliche Vorstellung im Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel ist hier dringend erforderlich. Ein möglicher Abriss der sechs erhaltenswerten Gebäude muss verhindert werden!“
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige