Soviel du brauchst

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Stellen Kojen zur Verfügung: (v.l.) Angela Jordan und Gerd Horn, Modistin Ulli Meins, Hermann Jacobs, Thorsten Schulze vom Hospital zum Heiligen Geist, Kojen-Pate Cord Wölke und Helga Oeffinger.Fotos: Krause/hfr

Die kleine Stadt für Senioren: Betten für den Kirchentag

Von Franz-Josef Krause
Hamburg-Nord. In diesen Tagen macht das größte je in Deutschland gebaute Schiff von sich reden. Die ‚Norwegian Breakaway‘ bietet rund 4.000 Passagieren Platz. Mit 1.200 Senioren ‚an Bord‘ ist das ‚Hospital zum Heiligen Geist‘ zwar bescheidener dimensioniert, aber auch diese älteren Hamburger haben alles, was sie brauchen in unmittelbarer Nähe. Die ‚Kleine Stadt für Senioren‘ am Alsterlauf in der Nähe des Ring 3 zwischen Langenhorn und dem AEZ schottet sich aber nicht von ihrer Außenwelt ab. „Menschen die hier wohnen, nehmen regen Anteil am Geschehen in der Stadt“, sagt Sabine Hinz, Assistentin des Vorstandsvorsitzenden und Direktors der Stiftung. „Mit zwei eigenen kleinen Bussen unterstützen wir die Mobilität der hier wohnenden Senioren. Das Hospital zum Heiligen Geist ist etwas für Großstädter, die trotz Alter und Hilfsbedarf noch etwas um die Ohren haben möchten. Im Hospital ist alles direkt vor der Haustür: ein großer Park samt Restaurant, Krämerladen, Apotheke, Schneiderei, HVV-Bushaltestelle und sogar eine Haspa Filiale. Die Bezeichnung ‚Hospital‘ mutet mittelalterlich an – erinnert an enge Räume, abenteuerliche sanitäre Verhältnisse. Das ‚Hospital zum Heiligen Geist‘ hat in der Tat seine Wurzeln im Jahr 1227. Im Verbund der Diakonie steht die größte Wohnanlage für Senioren in Hamburg jedoch für ein weltoffenes, modernes Wohnangebot für Menschen, die im Alter Unterstützung beanspruchen möchten. Deshalb sind die 234 Mietwohnungen gefragt, die die ‚Kleine Stadt für Senioren‘ anbietet. Klar, dass im ‚Heiligen Geist‘ auch der Evangelische Kirchentag Gesprächsthema ist. Doch nicht nur das. „Wir haben die barrierefreien Zimmer, die für Besucher unserer Bewohner zur Verfügung stehen, für Besucher des Kirchentages reserviert“, sagte Thorsten Schulze, Direktor des Hospitals auf der ‚Stettin‘. Schulze war einer der Gäste auf dem ältesten und größten kohlebefeuerten Dampfschiff der Welt, auf dem der Kirchentag Gastgeber ‚besonderer‘ Kojen vorstellte. Dabei wurde klar: obwohl die ‚Stettin‘ erst 80 Jahre alt ist, bieten die 15 ‚Kojen‘ im ‚Heilige Geist‘ mit seiner fast 800 jährigen Geschichte Luxus pur für die Kirchentagsbesucher. (fjk/hfr)

Kojen-Hotline: Tel.: 430 93 1200
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