Starke Schule: Heidberg vor Sieg

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Wir sind stark - das finden Schüler der 10. Klasse der Stadtteilschule Am Heidberg gemeinsam mit Schulleiterin Helga Smits (l.) und Katja Jürgens Gropengiesser (hinten Mitte) Foto: Nowatzky

Stadtteilschule im Endausscheid

Langenhorn „Wir sind stark, weil jeder an dieser Schule die gleiche Chance auf einen Schulabschluss hat“, sagt ein Schüler der Stadtteilschule Am Heidberg in einem kurzen Filmausschnitt, der am Donnerstag präsentiert wird.
Das sieht offenbar auch die Jury des von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ausgelobten Wettbewerbes „Starke Schule - Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ so.
Denn die Langenhorner Stadtteilschule wird an diesem Donnerstag als eine der drei besten Schulen in Hamburg ausgezeichnet. Ebenfalls noch mit im Rennen sind die Stadtteilschule Poppenbüttel und die Erich-Kästner-Schule aus Farmsen.
Bundesweit haben rund 650 allgemeinbildende Schulen teilgenommen, ihre Stärken in einem 40-seitigen Heft festgehalten und sich anschließend einem Hospitationstag in der Schule gestellt. In vier Kategorien zeigte die Stadtteilschule an der Tangstedter Landstraße, warum die Langenhorner Schüler besonders gut auf das Leben nach der Schule vorbereitete werden: Grundlagen schaffen, Begabungen ausbauen, Übergänge meistern und Netzwerke nutzen lauteten die Anforderungen.

Persönlichkeitsbildung unterstützen


Schulleiterin Helga Smits und Katja Jürgens-Gropengiesser als Abteilungsleiterin der Klassen acht bis zehn sind nach der Bewerbung sicher: „Wir sind stark, weil wir die Schüler unterstützen, starke Persönlichkeiten zu werden.“ Stolz sind sie gemeinsam mit dem gesamten Kollegium, dass die Schule inzwischen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten die Schüler unterstützt. „Das geht los mit der Lernzeit in Klasse 5 und 6. Jeden Tag arbeiten die Schüler als erstes selbstständig intensiv an einer Sache, die Lehrer beraten dabei“, erzählt Helga Smits. So lernten die Schüler, sich selbst Ziele zu setzen.
Um ihre Begabungen zu nutzen oder auch neue auszuprobieren dürfen sich die Schüler ab Klasse 9 für ein Profil entscheiden. Kunst, Natur, Sport - der Schwerpunkt der Arbeit an den Profiltagen ist dann je nach Klasse unterschiedlich. Ebenfalls ab Klasse 9 gibt es Lernentwicklungsgespräche mit jedem Schüler - dreimal setzen sich Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam Ziele. Ferienpraktika können unterstützt werden oder sogar zusätzliche Praktika während der Schulzeit, um schon mal in das Arbeitsleben hinein zu schnuppern.

Ins Arbeitsleben hineinschnuppern


„Wenn kein Abschluss nach Klasse 10 in Aussicht ist, machen manche bis zu vier Praktika während des Schuljahres. Und oft steht am Ende ein Ausbildungsplatz in Aussicht“, erklärt Jürgens diesen Baustein ins Berufsleben. Die Schule pflegt darum auch viele Partnerschaften, um ihren Schülern mehr anbieten zu können. Neben besonderen Kursen zum Beispiel auch die Weiterbildung zum Trainerassistenten für die Schüler des Sportprofils schon während der Schulzeit, die Ausbildung zum Veranstaltungstechniker oder - gerade ganz neu - eine zweijährige Erkundung von Berufen in der Luftfahrt bei der Lufthansa mit der Aussicht auf einen Ausbildungsplatz für die besten Schüler. Ob all diese Bausteine für den Platz ganz vorne im Wettbewerb gereicht haben, werden Lehrer und Schüler am 29. Januar erfahren.
Auf jeden Fall gilt für alle der Satz einer Schülerin im extra produzierten Kurzfilm: „Wir sind stark, weil wir die Auszeichnung als Gemeinschaft erreicht haben.“ (now)
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