Steinmeier begeisterte rund 200 Zuhörer

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Frank-Walter Steinmeier (l.) bekam symbolisch von den lokalen Kandidaten Christian Carstensen (M.) und Franz Thönnes einen roten Besen überreicht, für den politischen Kehraus Foto: Biehl
Langenhorn. Er kam, sprach und siegte bei seinen Anhängern: Frank-Walter Steinmeier, Chef der SPD-Bundestagsfraktion, hat mit einer kämpferischen Rede die heiße Phase des Bundestagswahlkampes auch in Ochsenzoll eröffnet.
Der 57-jährige Detmolder, einst in der Großen Koalition unter Kanzlerin Merkel Außenminister, hatte die rund 200 Zuhörer routiniert im Griff, unter ihnen eine Vielzahl SPD-Anhänger oder gar -Mitglieder, die begeistert applaudierten. Knapp eine Stunde lang rechnete Steinmeier mit der
Politik der Bundesregierung ab und stellte die sozialdemokratischen Positionen dagegen. Bürgerversicherung, Mindestlohn, mehr Kitas statt Betreuungsgeld – das waren einige Eckpunkte seiner Ansprache.
Die aktuelle Debatte um mutmaßliche Ausspähaktionen der Geheimdienste streifte Steinmeier nur kurz, indem er forderte: „Schluss mit der flächendeckenden Kontrolle des privaten Mailverkehrs.“
Der Politiker dürfte indes Genaueres darüber wissen: Immerhin war Steinmeier unter Kanzler Schröder sechs Jahre lang Geheimdienstkoordinator. Die lokalen Bundestagskandidaten Christian Carstensen (Langenhorn) und Franz Thönnes (Norderstedt) überreichten Steinmeier am Schluss symbolisch einen roten Besen für den politischen Kehraus. (bcb)
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