Umweltpreis für die „Fritze“

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Schüler und Lehrer freuen sich über den 2. Platz beim bundesweiten DHL-Umweltweltpreis. Foto: Biehl

Schüler arbeiten an Renaturierung des Raakmoorgrabens

Langenhorn. Sie buddeln und schippen bereits seit mehr als einem Jahr – dafür gab es jetzt einen Preis: Der Wahlpflichtkursus Naturwissenschaften der Fritz-Schumacher-Schule (FSS) hatte sich an der bundesweiten Ausschreibung für den DHL-Umweltpreis beteiligt und den 2. Platz belegt.
Jetzt übergab DHL-Niederlassungsleiterin Annelore Bierbrauer die Auszeichnung: eine Urkunde und einen gläsernen Pokal. 16 Schüler der 9. Klasse sind unter Leitung ihrer Lehrerin Sandra Schierz bei Wind und Wetter jeden Montag im Einsatz: Zwei Schulstunden lang arbeiten sie an der Renaturierung des Raakmoorgrabens, nach 25 Minuten Fußmarsch mit Schubkarre und Schaufel, die sie aus der FSS mitbringen müssen. Dann bauen sie zum Beispiel Strömungslenker, um die Fließgeschwindigkeit des Wassers zu beeinflussen. Fachlich angeleitet werden sie von Forstwirt Andreas Lampe. Geld undMaterial stellt das Bezirksamt zur Verfügung. Mehrere Kubikmeter Kies haben die Kids an dem zirka 1,5 Kilometer langen Bachabschnitt bereits verbaut, auch gelernt, mit Axt und Säge umzugehen. Im Klassenzimmer gibt es das theoretische Rüstzeug für das Projekt. „Am Anfang war die Wasserqualität sehr schlecht, der Boden war modderig, das Wasser gelblich“, erinnert sich Schüler Pascal. Heute habe sich die Fließgeschwindigkeit erhöht, was den Lebewesen zugute komme. DHL-Leiterin Annelore Buhr lobte nicht nur das Engagement der Schüler, sondern auch die lange Zusammenarbeit mit der FSS. Die ist eine von nur sechs Kooperationsschulen in ganz Deutschland. Seit drei Jahren unterstützt DHL die FSS im Bereich Berufsvorbereitung, Bewerbertraining und Praktikumssuche. (bcb)
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