Unterschriften gegen Deponie

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Die Anwohner der Hummelsbüttler Feldmark befürchten Umweltschäden und Belästigungen, sie wollen die Deponiepläne verhindern Foto: dmhuebsch

Bürger sammeln Einwendungen. Frist läuft am 10. Oktober ab

Von Daniela Maria Hübsch
Hummelsbüttel. Protest auf der Halde: Zur spontanen Kundgebung sind binnen 24 Stunden etwa 120 Anwohner der Hummelsbüttler Müllberge auf deren Gipfel zusammengeommen. Damit unterstrichen sie, wie wichtig die aktuelle Phase im Planfeststellungsverfahren ist. Wie berichtet, will die Firmengruppe Eggers eine neue Mülldeponie für Bauschutt und Bodenaushub der Deponieklasse I (leicht kontaminierter Bauschutt) in der Hummelsbüttler Feldmark anlegen.
Um das zu verhindern, haben Bürger und Anwohner noch bis einschließlich 10. Oktober Zeit, Einwendungen zu erheben. Das Planfeststellungsverfahren läuft bereits seit Anfang August. Um möglichst viele Bürger des Hamburger Nordens zu erreichen und zu informieren, wollen die Engagierten der im April gegründeten Interessensgemeinschaft „Grüne Zukunft für die Hummelsbüttler Müllberge“ (IgHM) im Hummelsbütteler Umkreis ausschwärmen und auf der Straße, vor Geschäften oder der eigenen Haustür um Unterschriften für Einwendungen bitten. Adressat der Unterschriftenlisten ist die zuständige Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU). IgHM-Sprecherin Beate Otteni meint „Die Deponie-Pläne sind immer noch viel zu wenig Menschen im Norden Hamburgs bekannt. Uns läuft die Zeit davon! Es darf keine weitere Deponie an den alten Müllbergen geben!“
Mehr Informationen unter muellberge-hummelsbuettel im Internet
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