Weihnachtszauber

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Die Organisatoren freuen sich auf ihren Weihnachtszauber: Rixa Gohde-Ahrens (v.li.), Sabine Pickuth, Dirk Pätzoldt, Susanne Alejos-Padilla, Karin Longnecker, Ingrid Ehmke, Günther Michalski, Werner Hansen und Gisela Richter-Hansen. Foto: Biehl

Von Bürgern für Bürger: 1. Weihnachtsmarkt am Käkenhof

Von Bert C. Biehl
Langenhorn. Es soll ein Fest von Bürgern für Bürger werden, unkommerziell und charmant: Erstmals wird es im Quartier Essener Straße einen dreitägigen Weihnachtsmarkt geben.
Unter dem Motto „Weihnachtszauber am Käkenhof“ lädt der Verein „Leben in Langenhorn“ (LEiLA) ein. Die Kinder der Kita Essener Straße schmücken am Nikolaustag um 14 Uhr einen großen Weihnachtsbaum. Danach kann es losgehen. Eröffnet wird die Veranstaltung am kommenden Freitag, 7. Dezember, um 15 Uhr. An allen drei Tagen startet die Veranstaltung um
15 Uhr.
Vom 7. bis 9. Dezember
Am Freitag und Sonnabend dauert der Markt bis 20 Uhr, am Sonntag bis 18 Uhr. Seit März hat ein harter Kern von sieben Anwohnern, die Mitglieder von LEiLA sind, die Veranstaltung geplant. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Hobbykünstler stellen aus, altes Handwerk ist zu bestaunen. Für Kinder gibt es ein Karussell, Spiele, und Kasper und der Weihnachtsmann kommen auch“, sagt Gisela Richter-Hansen, die zusammen mit der Quartiersmanagerin Rixa Gohde-Ahrens Ideengeberin war. Einige Nachbarn des multikulturellen Stadtteils wollen zeigen, wie Weihnachten in anderen Teilen der Erde aussieht. Das Orga-Team hat acht Pagodenzelte organisiert, damit Besucher und Aussteller nicht frieren. Der Grundeigentümer, die SAGA-GWG, öffnet den leer stehenden Schlecker-Markt für Veranstaltungen.
Zu den Ausstellern gehören auch die Stiftung Alsterdorf und das Lütt Huus der Asklepios-Kliniken. An den Ständen werden Werkstücke der Patienten angeboten.
Auch für Musik ist gesorgt. Unter anderem stehen der Stadtteilchor „Chorella“, die Evamigra-Band, der Langenhorner Spielmannszug, ein Bläser-Trio und Stadtteil-Veteran Hans Kohl mit Gitarre auf dem Programm.
Weil das meiste ehrenamtlich läuft und die Austeller nicht an jedem Tag zur Verfügung stehen, ist das Programm an jedem Veranstaltungstag ein wenig anders. Unterstützung haben sich die Organisatoren beim Freiwilligenforum „Gute Tat“ gesichert. Auch die Jugendfeuerwehr Fuhlsbüttel ist mit von der Partie. Nachts patroulliert für alle Fälle ein Sicherheitsdienst.
„Das ist unsere bisher größte Veranstaltung“, sagt der LEiLA-Vorsitzende Werner Hansen, zugleich Sprecher des Stadtteilbeirates. Sein designierter Nachfolger Günther Michalski spricht von einer „fünfstellige Summe“, die aus den Töpfen der SAGA und des Stadtteilbeirates stammt. Wenn der Weihnachtszauber gut läuft, soll er zur Tradition werden. Damit wächst der 2011 gegründete Verein LEiLA in die Nachfolge des auslaufenden Quartiersmanagements und unterstreicht seinen Vereinszweck: „Wir wollen das bisher für den Stadtteil Erreichte weiter tragen“, so Hansen und Michalski. Sollte der Senat nicht im Dezember noch einen Fortbestand des Programms beschließen, laufe das Quartiersmanagement Ende 2013 aus, so Rixa Gohde-Ahrens: „Wir hoffen aber, dass es bis 2015 weiter geht“, sagt die rührige Quartiersmanagerin. (bcb)
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