Weniger Einsätze am Wochenende

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Wurde auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlsbüttel für sein Engagement geehrt: Sven Ellerbrock, Jugendwart. Foto: Kuchenbecker

Jahreshauptversammlung der FF Fuhlsbüttel

Fuhlsbüttel. Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlsbüttel, um die vergangenen 365 Tage Revue passieren zu lassen. Jetzt war es wieder soweit.
Und die Statistik kann sich sehen lassen. 2012 fuhr die Wehr insgesamt 188 Einsätze. Kleine Feuer, alarmschlagende Rauchmelder, Wasser auf der Straße oder auch Schäden, die durch Sturm entstanden sind, waren zu bewältigen. Vier mal rückten sie auch aus, um am Hamburg Airport „mitzuhelfen“. „Den Hauptanteil machten die Alarmierungen durch Rauchmelder aus“, sagte Wehrführer Bernhard Bartels. Insgesamt 58 mal schlugen die Warnmelder Alarm. Übertroffen wurde diese Zahl nur noch von den Feuern. In Fuhlsbüttel und den umliegenden Stadtteilen, zu denen auch die Freiweilligen Feuerwehrmänner und -frauen aus Fuhlsbüttel gerufen werden, lag die Zahl der Brände bei 67. Kleine Feuer wurden insgesamt 15 mal gemeldet.
Eine gute Bilanz, die im Vergleich zum Vorjahr aber nicht in allen Teilen rückläufig ist. Waren es 2011 noch 52 Alarmierungen durch Rauchmelder stieg die Zahl ein Jahr später um sechs Einsätze. Dagegen nahmen die wegen Feuer geringfügig ab. Vielmehr hat sich die Arbeitszeit der Wehr verschoben: Während 2011 insgesamt 63 Einsätze am Wochenende gefahren wurden, waren es 2012 nur noch 42. Der Großteil hat sich auf wochentags in der Zeit von 6 bis 18 Uhr verlagert. Immerhin mussten die Feuerwehrmänner und -frauen hier 146 (2011 waren es 138) mal ausrücken.

Ehrung

Doch neben all diesen Zahlen war eine Zahl bei dieser Veranstaltung von großer Bedeutung. Nämlich die „25“. Ein Vierteljahrhundert ist Sven Ellerbrock schon aktives Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlsbüttel. Und ein sehr engagiertes dazu. Seit 22 Jahren arbeitet er in der Jugendarbeit und bildet Nachwuchskräfte aus. „Eigentlich bin ich schon seit 29 Jahren hier dabei“, gesteht Ellerbrock, „doch meine Jahre bei der Jugendfeuerwehr zählen nicht mit zum Jubiläum.“ Er hat so manches miterlebt: „Als wir mal eine Katze aus dem Baum gerettet haben, haben die Kinder auf dem benachbarten Spielplatz applaudiert. Das war ein schönes Gefühl.“ Und dieses schöne Gefühl will Ellerbrock dem Nachwuchs vermitteln. Seit 22 Jahren ist er Jugendwart. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Aus „seiner“ ersten Generation der Jugendfeuerwehr ist mittlerweile schon ein Wehrführer „herangereift“. (nk)
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