Wohnmobil angezündet

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Ingo M. vor seinem abgebrannten Fiat: „Was sind das für Leute, die so was machen?“ Foto:dmhuebsch

45.000 Euro Schaden: Unbekannte Brandstifter in Hummelsbüttel am Werk

Von Daniela Maria Hübsch
Hummelsbüttel. Als vor drei Jahren im Kirchenredder acht Autos in Brand gesteckt wurden, ging schon sein Firmenwagen in Flammen auf, nun auch noch das Wohnmobil.
Ingo M. kann es kaum fassen. Jetzt setzten Unbekannte auch noch das am Hummelsbüttler Kirchenweg parkende Fiat-Mobil in Brand, einen Tag bevor die Familie damit in Urlaub fahren wollte.
Als ob das nicht ausreicht, rollte es, während die Flammen hochschlugen, auf einen davor abgestellten Opel, der ebenfalls Feuer fing. Die herbeigerufene Feuerwehr konnte gerade noch verhindern, dass der betroffene Kleinwagen ebenfalls ausbrannte. Allerdings ist die Heckpartie stark verkohlt. Das Wohnmobil brannte in kurzer Zeit restlos aus.

„Ich wäre doch nie lebend da rausgekommen!" Ingo M.


Niemand wurde verletzt, aber „man stelle sich vor, ich hätte darin übernachtet, wie ich das manchmal mache, wenn ich unterwegs bin. Ich wäre doch nie lebend da rausgekommen!“, resümiert der Familienvater schockiert.
Im Wagen befand sich, neben fertig gepackten Koffern und Ausrüstung der Familie, die komplette Surfausrüstung von Ingo M. mit mehreren Surfboards, Segeln und Anzügen. Nach seinen ersten Schätzungen liegt der Schaden bei etwa 45.000 Euro.
Verdächtiger geflüchtet
Polizei und Feuerwehr waren um 2.50 Uhr von Anwohnern alarmiert worden. Als die Beamten kurz darauf eintrafen, entdeckten sie in Tatortnähe eine männliche Person im dunklen Kapuzenpulli. Der Verdächtige konnte jedoch flüchten. Die sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Wie die Pressestelle der Polizei Hamburg bestätigt, dauern die Ermittlungen der Kripo noch an. (dmh)
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