Zeitzeugin im Film

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Abiturient Richard Haufe-Ahmels drehte einen Film über Esther Bauers Leben Foto: wb

Esther Bauer – die Eppendorferin überlebte Auschwitz

Fuhlsbüttel Das Schicksal der gebürtigen Eppendorferin Esther Bauer ist einzigartig. Dies dachte sich auch der Abiturient Richard Haufe-Ahmels aus Groß Borstel - und verfilmte das Leben dieser einmaligen Frau.
Das Projekt begann mit einem Interview vor sechs Jahren bei der Einweihung des Marie-Jonas- Platzes, benannt nach der Mutter von Esther Bauer. Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Barbara Nitruch bat den damals 17-jährigen Richard Haufe-Ahmels, ob er nicht ein paar Aufnahmen auf Video einfangen könnte. Daraus entwickelte sich ein Filmprojekt ganz besonderer Art. Der Schüler merkte, dass hier eine ganz wichtige Geschichte zu erzählen ist. Es entstand die Idee, Esther Bauer zu Stationen ihrer Jugend zu begleiten und ihre Erinnerungen und Gedanken einzufangen.
Der Film beschäftigt sich mit dem Leben der deutschen Jüdin, die das Grauen von Auschwitz überlebt hat und heute in New York lebt. „Er hat mich überall gefilmt, in Eppendorf und New York, und auf der Alster. Es war wunderbar“, erzählt Esther Bauer. Seit vielen Jahren besucht sie regelmäßig ihre Heimatstadt und berichtet in Schulen und anderen Institutionen immer wieder von ihrem bewegten Leben – auch auf Film!
Im Rahmen der Woche des Gedenkens 2015 wird der mit dem Bertini-Preis ausgezeichnete Film gezeigt. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit dem jungen Regisseur Richard Haufe-Ahmels und der Bürgerschaftsabgeordneten Barbara Nitruch.
Montag, 9. Feb.,19.30 Uhr, Kirchengemeinde St. Marien, Am Hasenberge 44
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