Laufen für einen guten Zweck

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Mit Feuereifer waren die Kinder der Grundschule am Heidberg wieder bei der Sache, als der Sponsorenlauf angesagt war. Bis zu 14 Runden legten die Schüler und Schülerinnen innerhalb einer Stunde um das Rückhaltebecken im Raakmoor zurück. Foto: Maibom

Schüler am Heidberg helfen Kindern in Nicaragua

Von Thomas Maibom
Langenhorn. Die Schüler der Grundschule am Heidberg waren wieder fleißig. Einer bewährten Tradition folgend, machte sich die gesamte Schule auf, Sponsorengelder für das Nicaragua-Projekt der Schule und die „Aktive Pause“ zu erlaufen. Die ganze Schule? Nein, jedenfalls nicht am Stück. Denn wegen des regnerischen Wetters vor den Herbstferien musste der eigentliche Lauftermin ausfallen.
Für den Ausweichtermin hatten aber schon zwei Klassen Ausflüge geplant. Aber weder die Schüler der 4a noch der 4b wollten es sich nehmen lassen, auch ihren Betrag für den guten Zweck beizusteuern. Tapfer drehten sie einen Tag nach den anderen Schülern ihre Runden um das Rückhaltebecken im Raakmoor.
Denn das ist die Regel bei diesem Sponsorenlauf. Die Kinder laufen ihre Runden um das Rückhaltebecken. Und für jede vollendete Runde gibt es eine ausgemachte Summe von den Geldgebern, die die Kinder zuvor in Eigenregie angeworben haben. Eine Stunde haben die Schüler Zeit, ihren Anteil für die Projekte zu erlaufen. Wer beispielsweise bei Lea aus der 4d als Sponsor eingestiegen war, der musste tiefer in die Tasche greifen. Zwölf Runden schaffte die flinke Läuferin. Noch teurer wurde es für die Sponsoren von Loris, Steve und Bleron aus der 4c. Das Trio stachelte sich immer wieder an und am Ende hatten alle drei 14 Runden um den See geschafft.
Schulleiterin Elisabeth Prosotowitz sieht auch den lehrreichen Wert des Laufes. Gerade wenn der Weg um das Rückhaltebecken teilweise schlammig und von Pfützen durchsetzt ist. „Die Kinder lernen so, dass nicht alles immer hochgradig sauber ist und wie man sich auf glitschigen Gelände bewegt ohne umzufallen“, sagt die Schulleiterin über den Erfahrungswert, die das einstündige Lauferlebnis vermittelt.

Für ein
lebenswertes Leben

Im vergangenen Jahr brachte der Lauf über 7400 Euro ein. Geld, das zu gleichen Teilen in das Nicaragua-Projekt der Schule und in die „Aktive Pause“ fließt. Bei der „Aktiven Pause“ geht es darum, den Kindern möglichst viel Bewegung in der Schulpause durch verschiedene Spielgeräte wie Bälle oder Rollbretter zu ermöglichen.
In Nicaragua wird eine Organisation unterstützt, die Kindern, die auf einer Müllkippe leben, eine Schulausbildung ermöglicht. Dafür werden dann gerne Pfützen, Schlamm und dreckige Turnschuhe in Kauf genommen.
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