Kosovare mit Haftbefehlen gesucht - er stellt sich freiwillig

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Der Mann war mit einem Flugzeug aus Pristina in Fuhlsbüttel gelandet. Doch schon vor der Passkontrolle meldete er sich

Noch vor der offiziellen Passkontrolle am Flughafen Hamburg hat sich ein Mann aus dem Kosovo, der aus Pristina angereist war, gemeldet: Er werde gesucht. Das stimmte, wie Bundespolizisten schnell feststellen konnten. Sie nahmen den 33-Jährigen fest, da gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen.

Die Staatsanwaltschaft Stade hatte den Mann im September 2010 wegen gefährlicher Körperverletzung zur Verbüßung einer Restfreiheitsstrafe von 82 Tagen ausgeschrieben. Bereits im Februar 2006 war der Mann schon wegen Handels mit Betäubungsmitteln verurteilt worden, dafür muss er noch eine Restfreiheitsstrafe von 832 Tagen verbüßen.

Als der Mann sich nach seiner Einreise am Sonnabend (15. Juni) in Hamburg meldete, erlaubten ihm die Bundespolizisten, mit seiner Ehefrau zu sprechen. Sein Aufenthalt in der Hansestadt beginnt jetzt allerdings nicht bei ihr: Der 33-jährige muss zunächst die insgesamt 914 Tage Haft verbüßen.

(lg)
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