Anfang Top - Ende Flop

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Da kann es einem schon die Mimik verhageln: Trainer Stefan Schubot bezeichnet die abgelaufene Spielzeit als eine, „die die Toleranzschwelle anhebt“ Foto: Maibom

Scala-Volleyballerinnen melden für Regionalliga

Von Thomas Maibom
Langenhorn. Eins runter für die Volleyballer vom SC Alstertal-Langenhorn.

Die Damen haben nur für die Regionalliga gemeldet, obwohl sie sportlich den Klassen
erhalt in der dritten Liga geschafft hatten. Trainer Stefan Schubot blickt mit gemischten Gefühlen auf die Rückstufung. Er war angetreten, die guten Nachwuchsspielerinnen des Vereins in zwei bis drei Jahren an das Drittliganiveau heran zu führen. Da ist ein Rückzug in die Regionalliga natürlich kontraproduktiv.
Auf der anderen Seite haben die jungen Spielerinnen gerade in der Rückrunde gezeigt, dass sie noch Zeit brauchen, um Drittliganiveau zu erreichen. Gerade einmal ein Spiel haben sie in der zweiten Saisonhälfte gewonnen. Nur dank des Punktepolsters aus der Hinserie beendete Scala die Saison nicht auf einem Abstiegsplatz.
„So eine Saison hebt die Toleranzschwelle als Trainer“, sagt Schubot. Eine Saison, wie er sie in 30 Jahren als Trainer noch nicht erlebt hat. Angefangen hatte der SC Alstertal-Langenhorn als eines der Top-Teams in der Liga. Mit den ehemaligen Bundesliga-Spielerinnen Kerstin Köster, Tina Potratz, Susanne Maier, Adina Hinze und Pia Degenkolbe. Doch dann wurden Potratz, Köster und Maier schwanger und bei Hinze brach eine alte Knieverletzung wieder auf. Statt auf Routine musste Schubot auf die Youngster bauen.

Abwanderer

Zur neuen Saison hat Schubot nur zehn Zusagen. Susanne Maier, Anne Sprenger, Tina Potratz und Kerstin Köster haben schwanger abgesagt. Libera Kerrin Brüggemann verlässt den Verein trotz starker Leistung nach der enttäuschenden Rückrunde, Adina Hinze steigt verletzt aus und Merlen Görlich will den Aufwand nicht mehr für die Regionalliga betreiben. Unter den Voraussetzungen machte die Meldung für die dritte Liga wenig Sinn, der Rückzug in die Regionalliga war die Folge. Für die Fans hat das auch Gutes. Denn in der kommenden Spielzeit können sie sich auf zwei Derbys freuen, wie es sie noch nie gegeben hat: Scala und der Hummelsbütteler SV treffen erstmals überregional aufeinander.
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