Aufstieg in die 2. Liga

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Samantha Ochs ist eine der Spielerinnen, die bei den SCALA-RIST-Ladybaskets schon mal Zweitligaluft geschnuppert haben. Nun steigt sie mit den SCALA-Ladybaskets in die zweithöchste Deutsche Spielklasse auf Foto: Maibom

Scala-Ladybaskets haben doch noch ihr Saisonziel erreicht

Von Thomas Maibom
Fuhlsbüttel. Die Basketballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn haben es doch noch geschafft. Am Ende eines dramatischen Saisonfinales wurde das Team Meister in der 1. Regionalliga und steigt in die 2. Bundesliga auf. Die Meisterschaft war das große Saisonziel der SCALA-Ladybaskets. Doch das hatten die Alstertal-Langenhornerinnen fast schon verspielt. Am zwölften Spieltag gab es eine 61:65 Niederlage gegen die Braunschweiger BG, am 13ten Spieltag ein 49:51 bei den Berlin Baskets.
Ausgerechnet gegen die beiden Mitkonkurrenten um den Aufstieg ließen die Hamburgerinnen Punkte. Das war doppelt bitter. Denn bei Punktgleichheit wird in der Tabelle zuerst der direkte Vergleich berücksichtigt. Und da drohten die Alstertal-Langenhornerinnen ins Hintertreffen zu geraten. Die Hinspielsiege, 69:55 in Braunschweig und 58:56 gegen Berlin, schienen plötzlich nichts mehr wert zu sein. Das letzte Fünkchen Hoffnung glomm am vorletzten Spieltag. Denn da trafen Berlin und Braunschweig aufeinander. Hätte Berlin gewonnen, wäre das Hauptstadtteam Meister geworden. Doch es kam anders. Braunschweig siegte 62:51. Nun begann das Rechnen. Eine Mini-tabelle der drei besten Teams wurde erstellt und die führte die Ladybaskets auf Platz eins.

Mentaltraining

„Das haben wir erst einmal gefeiert“, sagt Flügelspielerin Irina Gnep. Doch es galt noch einen allerletzten Spieltag zu absolvieren. SCALA musste bei der BG Zehlendorf, einem von vier Berliner Vereinen in der Liga, antreten. In einem ziemlich verkrampften Spiel reichte es zu einem 58:48 Erfolg.
Jetzt winkt die 2. Bundesliga. Doch dafür müssen die Langenhornerinnen noch eine Menge Hausaufgaben machen. „Um in der 2. Bundesliga zu bestehen, müssen wir auf jeden Fall mental stärker werden“, sagt Irina Gnep. Auch wenn das Team aus der Zeit bei den SCALA-RIST-Ladybaskets größtenteils schon Zweitligaerfahrung sammeln konnte, denken die Verantwortlichen über eine Gastspielerin nach. Das ist nichts Ungewöhnliches. Die meisten Teams haben eine Amerikanerin in ihren Reihen, die die Mannschaft stabilisiert.
Ungewiss ist auch der Spielort. Die bisherige Heimhalle an der Lüttkoppel ist nicht in der Hallenliste des Deutschen Basketballbundes gelistet. Andererseits sagt Achim Barbknecht, Mitglied im Lizenzausschuss der Damen-Basketball-Bundesliga, dass die Aufsteiger aus der Regionalliga weiter in ihren Heimhallen spielen dürfen. Auch ist der Aufstieg eine Geldfrage. Musste man bisher nach Berlin reisen, stehen nun Teams aus Mainz, Chemnitz, Neuss oder Bielefeld auf dem Spielplan. Erste Sondierungsgespräche haben stattgefunden, aber es wird noch Zeit vergehen, bis Tatsachen geschaffen werden.
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