Der Doppel-Trainer

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Stressiger Job am Wochenende. Markus Risch trainiert sowohl die Damen des SC Alstertal-Langenhorn als auch die A-Jugend der JSG Alstertal / Norderstedt. Foto: Maibom

Handballer Markus Risch trainiert die Jugend und die Damen

Fuhlsbüttel / Norderstedt. Ein jedes Wochenende hält in dieser Saison zweimal 60 Minuten Stress für Markus Risch parat. Denn Risch ist in Personalunion Handball-Trainer bei den ersten Damen von SC Alstertal-Langenhorn und bei der 1. weiblichen A-Jugend der JSG Alstertal / Norderstedt, die beide in der Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein spielen. Gerade an den Heimspieltagen keine einfache Aufgabe für den Trainer. „Die Doppelbelastung klappt, weil ich mit meinen Co-Trainern Alexander Riebold und Uli Palm bei der Jugend sowie Gebhard Bahr und Manuela Roth bei den Damen exzellente Unterstützung habe“, sagt Markus Risch. Er selbst stecke die Doppelbelastung gut weg. „Wenn ich im Auto sitze und zu den Damen fahre, dann ist die Jugend-Partie Geschichte. Ich gehe auf der Fahrt noch einmal die taktischen Konzepte des Damen-Spiels durch. Und in der Halle ist normalerweise so viel Action, dass ich gar keine Zeit habe, über das vorherige Spiel nachzudenken. Das kommt erst später am Abend, wenn ich in der Sauna entspanne“, erzählt Risch.
Aber der Trainer gibt zu, dass das erste Spiel Einfluss auf sein Coaching in der zweiten Partie hat. „Wenn die Mädchen gewinnen, dann gehe ich optimistischer in das Spiel bei den Damen“, meint Risch. Dieses Wochenende gab es dafür aber keine Gelegenheit. Die Mädchen verloren mit 19:22 gegen den TSV Ratekau, die Damen gar 22:33 gegen den TSV Ellerbek. „Bei den Mädchen war das eine ärgerliche Niederlage. Da war mehr drin“, sagt Risch. Vor allem die schlechte Chancenverwertung brachte die JSG um ihre durchaus vorhandene Siegchance.
Bei den Damen war das schon anders. Ellerbek war aggressiver und nutzte die Abwehrschwächen der Alstertal-Langenhorner Damen, um erfolgreich zum Abschluss zu kommen. „Verlierst du in der Abwehr eine Zweikampf, kannst du hinterher nur Lücken stopfen und irgendwann ist eben jemand frei, der aufs Tor werfen kann“, erklärt Risch das spielentscheidende Moment in der Begegnung mit den Ellerbekerinnen.
Mit dem ATSV Stockelsdorf, der HSG Kropp-Tetenhusen, dem TSV Ellerbek, TSV Wattenbek und dem SC Alstertal-Langenhorn streiten sich fünf Teams, die maximal zwei Minuspunkte auseinander liegen, um den einen Aufstiegsplatz, der mit dem Meistertitel vergeben wird. Am kommende Wochenende treffen Stockelsdorf und SCALA im Spitzenspiel aufeinander. Das ATSV-Team um die ehemalige Bundesligaspielerin Anja Krönert ist der aktuelle Ligaprimus. Den könnte SCALA mit einem Sieg stürzen und selbst den Platz ganz oben in der Liga einnehmen.
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