Deutsche Vizemeisterinnen

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Deutsche Vizemeisterinnen im Fußball: das Team vom Gymnasium Heidberg. Hintere Reihe (v. li.): Luna Pusch, Carolin Hillenbrand, Olivia Gaddum, Philine Diekhoff, Lita Panther. Vorne (v. li.): Clara-Maria Manthei, Vivien Güse, Christin Meyer, Kristina Bilic. Hinten: Coach Philipp Halenza. Foto: Gymnasium Heidberg

DFB-Schul-Cup: Heidberg-Deerns holen erstmals Medaille für Hamburg

Von Bert C. Biehl
Langenhorn. Eine Weltmeisterin hat das Gymnasium Heidberg mit Kim Kulig (Abitur 2010) bereits hervorgebracht. Dass es auch die jüngste Generation der Fußballerinnen wissen will, hat jetzt ein Team von Zehn- bis Zwölfjährigen demonstriert und zugleich klar gemacht, dass der Heidberg das Prädikat „Eliteschule des Fußballs“ zu Recht trägt. Die Mädchen-Mannschaft ist vom Bundesfinale des DFB Schul-Cups im thüringischen Bad Blankenburg heimgekehrt – als Deutscher Vizemeister. Für Sportlehrer und Coach Philipp Halenza hat die erste Hamburger Platzierung in diesem Wettbewerb der 16 Landesmeister einen besonderen Stellenwert. „Normalerweise haben die Mannschaften aus den kleineren Bundesländern wegen der im Landeswettbewerb vergleichsweise geringen Anzahl der teilnehmenden Schulen einen schweren Stand beim Bundesentscheid“, sagt der 37-Jährige, der zum August als stellvertretender Schulleiter vom Gymnasium Farmsen zum Heidberg gewechselt war.
Auf dem dreitägigen Turnier hatten die Heidberg-Deerns zunächt als Gruppensieger ungeschlagen das Viertelfinale erreicht. Somit waren sie schon mal eine der acht besten Schulmannschaften Deutschlands. Doch damit gab sich die neunköpfige Crew noch nicht zufrieden. Im Viertelfinale fegten sie Baden-Württemberg mit 5:0 vom Platz.
Im Halbfinale hatte dann Nordrhein-Westfalen das Nachsehen: Die Heidbergerinnen siegten mit 4:0. Dass es letztlich bei der Silbermedaille blieb, ist auch dem Turniermodus geschuldet. Die Regeln sehen nämlich vor, dass die Mannschaften vor dem Spiel zunächst in einem Technikteil gegeneinander antreten müssen – die Siegermannschaft erhält ein Tor als Vorsprung für das kommende Spiel gutgeschrieben. In den drei Prüfungen Dribbeln, Passen und Torschuss mussten sich die Langenhornerinnen knapp der Elly-Heuss-Schule aus Wiesbaden geschlagen geben – „das ist eine komplette Regionalauswahl-Mannschaft“, sagt Halenza. Diesen 0:1-Rückstand konnte sein Team nicht aufholen: Das Finale blieb torlos und die Hessinnen wurden somit Meister. Schirmfrau des Turniers war die Welt- und mehrfache Europameisterin Steffi Jones, Organisatorin der Frauen-WM 2011 in Deutschland. Sie überreichte den Langenhornerinnen die Medaillen. Auch ein dritter Platz ging nach Hamburg: Bei den Jungen der Jahrgänge 2000 bis 2002 erreichte die Mannschaft der Stadtteilschule Alter Teichweg erstmals die Bronzemedaille.
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