Enttäuschung bei der Nachwuchsformation

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Die Mädchen der Alstertal-Langenhorner Formation „Touch of Dance“ waren mit ihrem Tanz „Sehnsucht“ ein echter Hingucker beim DTB-Dance-Cup in der Norderstedter Moorbekhalle. Doch die kritischen Augen der Wertungsrichter entdeckten zwei Fehler zu viel im Vortrag der Hamburgerinnen. Es gab nur Platz drei für das Alstertal-Langenhorner Ensemble. Foto: Maibom

Tänzerinnen des SC Alstertal-Langenhorn landen auf Platz Drei beim Landesfinale

Fuhlsbüttel. Das hätte besser laufen dürfen. Beim Landesfinale im DTB-Dance-Cup wurde die Gruppe „Touch of Dance“ des SC Alstertal-Langenhorn Dritter bei den Nachwuchsformationen. Die sorgfältig zusammengestellte Choreografie von Trainerin Nina Hauschild hatte nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
Die Dance-Trainerin war darüber natürlich enttäuscht. „Ich habe nie zuvor eine Choreografie so exakt am Katalog der erlaubten Elemente ausgerichtet“, erklärt die erfahren Jazz-Tänzerin. Das Problem beim DTB-Dance-Cup ist, dass jedes Jahr ein neues Reglement heraus kommt, das erlaubte und verboten Elemente neu definiert. Im besten Beamtendeutsch gehalten, braucht es einigen Aufwand, diese Regularien in eine tanzbare Vorführung umzusetzen. „Es ist schon schade, dass gerade unsere A-Note so niedrig war, weil ich mich nie zu vor so exakt an die Vorgaben gehalten hatte“, sagt Nina Hauschild über die von ihr entwickelte Choreografie „Sehnsucht“.
Ein wenig sehnte sie sich nach dem ersten Jahr mit ihren Tänzerinnen zurück. „Da haben wir einfach eine Hip-Hop-Nummer getanzt und sind Meister geworden“, erinnert sich Nina Hauschild. Ihr Team war auf dem besten Wege, in die großen Fußstapfen der Alstertal-Langenhorner Tanzformation „Incognito“ zu treten. Das Team um Eliza Minev war eine nationale Spitzenformation im Jazz Dance. Nina Hauschild hat selber noch in dem Ensemble getanzt.
Bei der Veranstaltung in Norderstedt trat „Touch of Dance“ in der Jugendklasse an. Zwei Formationen von GFG Steilshoop wetteiferten mit den Alstertal-Langenhornerinnen um die Meisterschaft. Am Sieg der „Teenies“ gab es nichts zu rütteln. „Die haben das gut gemacht“, sagte Nina Hauschild. Doch die Gruppe „Axinit“ hätte sie gerne hinter sich gelassen. Doch zwei Zehntel Abzüge warfen die Alstertal-Langenhornerinnen entscheidend zurück. Mit 12,35 zu 12,45 Punkten landeten sie hinter den Steilshooperinnen auf Platz drei.
Nina Hauschild hätte sich einen schöneren Abschied vom Dance-Cup gewünscht. Fünf ihrer acht Tänzerinnen haben gerade Abitur gemacht. Da es noch ungewiss ist, wo sie ihre Ausbildung bzw. ihr Studium anfangen, ist auch die Zukunft von „Touch of Dance“ offen. Wenn die Gruppe weitermacht, dann wird sie vermutlich mehr in Richtung Jazz Dance oder Hip-Hop tendieren. Damit würden sie aus dem Dance-Cup zur Klasse „Rendezvous“ wechseln. Eine Tanzform, die mehr Freiheiten und so der Kreativität viel mehr Raum bietet. Über neue Mitglieder in ihrem Ensemble würde sich Nina Hauschild natürlich freuen. Geübt wird immer Sonnabends ab 13 Uhr im Sportzentrum
Schlehdornweg. (tm)
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