Feiern bis in die Morgenstunden

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Hanna Granitzki (Foto) erzielte im Finale das 1:0 für den UHC bereits in der Anfangsphase . In der zweiten Halbzeit setzte Marleen Müller das 2:1 nach, das dem Team den vierten Meistertitel bescherte. Foto: Maibom

Zwei Meistertitel für den Uhlenhorster HC

Hummelsbüttel. Die Stimmung war prächtig beim Hockey-Nachwuchs des Uhlenhorster HC. Drei Teams hatten es bis ins Finale der Deutschen Meisterschaften geschafft. Und zweimal ging der UHC als Sieger daraus hervor. Nach dem Erfolg der Mädchen in der B-Jugend vor heimischen Publikum wurde das Clubhaus spontan zur großen Partyzone erklärt. Als dann die A-Jugend-Jungen ebenfalls als Deutscher Meister aus Mannheim zurückkam, ging die Party erst richtig los. „Das musste man den Jungen und Mädchen einmal gönnen“, meinte Stephan Haumann, der die Mädchen zum Titel coachte. Denn Deutscher Meister wird man nicht alle Tage – eigentlich. Die B-Mädchen jedenfalls kennen das Gefühl nur zu gut. Der Erfolg am letzten Oktober-Wochenende war bereits die vierte nationale Meisterschaft für das junge Team. „Darauf können wir schon stolz sein“, sagte Haumann. Als Selbstverständlichkeit nahm er das aber nicht hin. „Klar, ist da nach den zuvor errungenen Meisterschaften eine gewisse Erwartungshaltung. Aber wir gehen ja deswegen nicht mit einem Tor Vorsprung in das nächste Spiel“, sagt Haumann. Und so ist bei ihm die Anspannung vor jeder Partie groß.
Ganz besonders in diesem Herbst. Denn Haumann musste auf seine beste Spielerin verzichten. Vivien Tahal stand zwar in der Zwischenrunde und in der Endrunde bei jeder Partie auf der Spielerliste. Doch die U18-Nationalspielerin konnte wegen einer langwierigen Verletzung keine Minute spielen.
Doch die UHC-Mädchen kompensierten das Fehlen mit einem unglaublichen Teamgeist. „Neben der Ausgeglichenheit meines Kaders ist das unsere ganz große Stärke“, sagt Haumann. Er hat das seltene Glück, dass bei seinem Team kein Bruch durchs Spiel geht, wenn die Einwechselspielerinnen aufs Feld kommen. Die Defensive bleibt gewohnt stark, in der Offensive fehlt zwar Tahal, aber ihre Mitspielerinnen sind immer für ein, zwei Tore mehr gut, als die Abwehr kassiert.
So siegte sich der UHC durch die Play-Offs. Erst wurde im Achtelfinale der Club zur Vahr mit 2:0 geschlagen, dann im Viertelfinale DTV Hannover mit 2:1. Im Halbfinale gab es ein 3:2 gegen den Mannheimer HC und im Finale ein 2:1 gegen den Club Raffelberg. Hanna Granitzki und Marleen Müller schossen die siegbringenden Tore.
Die A-Jugend-Jungen hatten mit 4:3 nach Verlängerung gegen Uhlenhorst Mülheim ebenfalls den Titel gewonnen. Unter dem Strich waren diese Deutschen Meisterschaften trotzdem eine eindrucksvolle Bilanz für den UHC. Im allen Altersklassen stand der Verein in der DM-Zwischenrunde und alle drei Teams, die sich für die Endrunden qualifizieren konnten, kamen auch ins Finale. (tm)
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