In der Regionalliga angekommen

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Zwei der Hummelsbütteler Leistungsträgerinnen im Zusammenspiel. Spielmacherin Karen Erbe (l.) und Mittelblockerin Ute Mahlstedt waren Eckpfosten bei den Heimsiegen gegen Parchim und Eimsbüttel. Foto: Maibom

Volleyballerinnen des Hummelsbütteler SV siegen vor heimischem Publikum

Hummelsbüttel. Anfangs war es ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Doch jetzt, nach dem 6. Spieltag, sind die Volleyballerinnen des Hummelsbütteler SV in der Regionalliga angekommen. In den letzten beiden Heimspielen gab es zwei Siege, 6:6 Punkte zieren das Konto des Aufsteigers.
Konnte man das 3:1 zum Saisonauftakt noch als einen Pflichtsieg bei einem schwachen Mitaufsteiger verbuchen, so kehrte nach den 1:3 Niederlagen gegen den Kieler TV und die Lübecker TS doch Ernüchterung ein. Die dreiwöchige Pause vor dem Spiel gegen den 1.VC Parchim nutzte HuSV-Trainer Fernando Silva, um seine Mannschaft schlagkräftiger zu machen. Das half. Während der VCP beim Gastspiel am Grützmühlenweg große Angriffschwächen offenbarte, konnte der HuSV in der Offensive reichlich punkten. Kurzweilig waren die Aufschlagduelle von Alena Mohr auf Hummelsbütteler Seite und Josefine Antrack beim VCP. Erstere legte immer ein paar Service-Winner vor, letztere zog nach. „Es ist schön, wenn man als Trainer eine so starke Aufschlag-Spielerin wie Alena in seinen Reihen hat. Und es ist bitter nur Augenblicke später mit anzusehen, wie der Gegner einem die Kehrseite einer so starken Aufschlagspielerin vorführt“, meinte Fernando Silva. Am Ende stand ein ehrlich erarbeiteter 3:1 Sieg.
3:1 ist das Ergebnis des HuSV in dieser Saison. Es folgte eine 1:3 Niederlage beim ungeschlagenen Spitzenreiter Wiker SV, ehe es den erste Sieg gegen den VC Eimsbüttel gab – natürlich 3:1.
„Wir haben letzte Saison zweimal gegen die Eimsbüttelerinnen verloren. Das war heute gut für‘s Selbstbewusstsein“, sagte Silva. Der VCE lief letzte Saison noch als zweite Damen des Eimsbütteler TV auf. Weil deren erste Mannschaft schon in der Regionalliga spielte, die Zweite aber auch aufsteigen wollte, wurde kurzerhand der VC Eimsbüttel gegründet und das Team nahm das Regionalliga-Startrecht mit. Nach einem knapp mit 23:25 verlorenen Auftaktsatz erkämpfte sich der HuSV Satz zwei mit 27:25, Satz drei mit 25:17. Besonders Ute Mahlstedt glänzte mit präziser Blockarbeit. Im vierten Satz hatten sich die Gäste aufgegeben und der Durchgang wurde zum Schaulaufen für den HuSV. 25:13 siegte Silvas Team. „Jetzt sind wir in der Liga angekommen“, freute sich Fernando Silva nach dem Erfolg. Wenn sein Team in zehn Tagen bei der Zweiten von VG WiWa Hamburg nachlegt, dann schließt der HuSV die Hinrunde mindestens mit einem ausgeglichenen Punktekonto ab. Ein Erfolg im letzten Hinrundenspiel beim Tabellenzweiten Eimsbütteler TV ist nur möglich, wenn die ETV-Spielerinnen wieder ihren Kopf durchsetzen wollen und nicht den Anweisungen von Trainerfuchs Uli Kahl folgen. An einem normalen Tag sollte der ETV eine Nummer zu groß für die Aufsteiger aus Hummelsbüttel sein. (tm)
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