Jetzt mischen Scala-Kicker in der Oberliga mit

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Die Mannschaft hat das Ziel erreicht: Kommende Saison spielen die Kicker in der Oberliga Fotos: Maibom Das Team: Hintere Reihe von links: Mikko Hallenga, Michael Gorban, Simon Köhler, Marco Wagner, David Mikoda, Michael Gollasch, Florian Richter, Jan Bischoff. Mittlere Reihe von links: Torwartrainer Thomas Ochs, Co-Trainer Oliver Kral, Physiotherapeutin Alessa Dörling, Co-Trainer Kai Windscheid, Timm Pohl, Raoul Bouveron, Jendrik Bauer, Hendrik Heitmann, Marco Heydorn, Jonas D
 
Trainer Carsten Gerdey stieg mitten in der Saison aus privaten Gründen bei den 1.Herren aus

Aus der Kraft des Nachwuchses den Aufstieg geschafft. Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte

Von Thomas Maibom
Langenhorn. Aus den Relegationsspielen gegen den TuS Dassendorf sind die Fußballer des SC Alstertal-Langenhorn nur als zweiter Sieger hervorgegangen. Doch nun sind dürfen auch die Fußballer des SC Alstertal-Langenhorn in der Oberliga Hamburg spielen. Der Aufstieg von Eintracht Norderstedt ebnete dem Landesligazweiten den Weg ins Hamburger Oberhaus.
Der Aufstieg ist der größte Erfolg des Alstertal-Langenhorner Fußballs. Vor allem, wenn man sich anschaut, wie er denn erspielt wurde. Denn der SC Alstertal-Langenhorn verzichtet auf den Einkauf teurer Stars und bestückt die 1.Herren fast ausschließlich mit eigenen Nachwuchsspielern.
Carsten Gerdey, der das Team bis Mitte der Saison trainierte, zieht seinen Hut vor dem Erfolg. „Der Aufstieg ist phantastisch. Ich hätte nicht gedacht, dass die Jungs das dieses Jahr schon hinbekommen“, lobt der ehemalige Trainer. Trotz seines anstehenden Engagements beim SC Sperber war der Coach als Zuschauer bei fast allen Alstertal-Langenhorner Spielen dabei. „Ich habe schließlich lange Jahre die Verantwortung für die 1.Herren getragen. Das Team ist eine Herzensangelegenheit“,
erklärt Gerdey.
Die Oberliga war schon unter
Gerdeys Regie ein Ziel, mit dem die Scala-Fußballer geliebäugelt hatten. Aber nicht vor 2015 wollten die Verantwortlichen an einen Aufstieg denken. Dass das nun so plötzlich passierte, kam sehr überraschend. Etliche Faktoren waren für den Platz zwei in der Hammonia-Staffel der Landesliga nötig, dass die Alstertal-Langenhorner aufsteigen konnten.

Charaktertest

Zum ersten ist die Liga in dieser Saison unglaublich ausgeglichen gewesen. Nur 28 Punkt liegen zwischen dem Vizemeister SC Alstertal-Langenhorn und Schlusslicht Hamburger SV III. In der Parallelstaffel sind es 57, in den Bezirksligen immer über 40 Punkte. Wer da die richtigen Spiele gewann, stand am Ende vorn. „Und die 33 Punkte, die SCALA in der Rückrunde unter Trainer Oliver Kral holte sind eine super Sache“, urteilt Gerdey.
Dann waren da die Schwächen von TSV Uetersen und TBS Pinneberg. Beide Teams waren bei Halbzeit die dominierenden Teams in der Staffel, brachten aber in der Rückrunde ein.
Und schließlich musste noch
Eintracht Norderstedt mitspielen. Nur wenn der Hamburger Vertreter den Sprung in die Regionalliga schafft, dann berechtigte das auch den Verlierer der Oberliga-Relegation zum Aufstieg. Mit Siegen gegen Lupo Martini Wolfsburg (1:0) und gegen den Brinkumer SV (4:0) sicherten sich die
Norderstedter schon vor dem letzten Relegationsspiel bei SV Eichede den Aufstieg. Damit war auch der Weg für den SC Alstertal-Langenhorn in die Oberliga frei.
„Das wird eine ganz schwere Saison“, mutmaßt Carsten Gerdey. Auch wenn die Alstertal-Langenhorner in diversen Vorbereitungsspielen schon gezeigt haben, dass sie mit Oberligisten mithalten oder sei auch mal schlagen können. Aber solche Leistungen eine ganze Spielzeit über abrufen zu können, steht auf einem anderen Blatt. Das Team wird lernen müssen, mit deutlich mehr Niederlagen als in den letzten Jahren umzugehen. Es wird ein Charaktertest. „Aber ich bin mir sicher, dass die Jungs den bestehen werden“, sagt Gerdey.
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