Jubel bei UHC Damen

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So schön freute sich Jana Teschke, nachdem ihr der Ausgleichstreffer zum 4:4 für den Uhlenhorster HC im Spiel gegen den Club an der Alster gelungen war. Foto: Maibom

Hockeyspielerinnen stehen in den Play Offs

Hummelsbüttel. Ohne Punktverlust sind die Damen des Uhlenhorster HC durch die Normalrunde der Bundesliga, Staffel Nord gerauscht. Nun treffen die Hummelsbüttelerinnen in Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaften auf den Titelverteidiger Rot-Weiß Köln.
Am letzten Spielwochenende musste sich das Team von Trainer Kais al Saadi mächtig strecken, um die weiße Weste zu behalten. Es sah in der ersten Halbzeit gegen Alster nicht gut für den UHC aus. Eigene Chance wurden fahrlässig vergeben, Alster ging hochverdient mit einem 3:1 in die Halbzeitpause.
„In der Pause haben die Mädels fast ganz allein die Besprechung gemacht und genau die richtigen Themen angesprochen. Was Besseres kann Dir als Trainer nicht passieren“, sagte Kais al Saadi. Mit neuem Elan kam der UHC aus der Kabine. Keine zwei Minuten waren gespielt, da gelang Kristina Hillmann der Anschlusstreffer. Doch die UHC-Spielerinnen hatten die Schläger nach dem Torjubel noch gar nicht wieder auf dem Boden, da hatte Alster wieder einen zwei-Tore-Vorsprung. Sekunden nach dem 2:3 fiel der vierte Gästetreffer. „Der Motivationsschub aus der Halbzeit war noch zu frisch, als dass uns das 2:4 etwas anhaben konnte“, analysierte al Saadi nach der Partie. Die UHC-Damen legten unglaubliche 120 Sekunden hin. Drei superschnelle Kombinationen schlossen Nina Notman, Jana Teschke und Marie Mävers zur 5:4 Führung in der 41. Spielminute ab. Dann zeigte Jessica Kloevekorn ein halbes Dutzend Glanzparaden. Die Torfrau der zweiten Damen war für die verhinderten Yvonne Frank und Amelie Klaumünzer eingesprungen und in der zweiten Halbzeit der große Rückhalt für das UHC-Team. Nachdem Julia Dudorov eine Strafecke 16 Minuten vor dem Spielende zum 6:4 verwandelt hatte, musste Kloevekorn nur noch einmal hinter sich greifen. Alster hatte in den letzten fünf Spielminuten die Torfrau zugunsten einer zusätzlichen Feldspielerin aus der Partie genommen. Danach spielte der UHC nicht schön aber effektiv die Zeit herunter. Nach dem Schlusspfiff stand die Nord-Meisterschaft fest. Das letzte Normalrundenspiel gegen Eintracht Braunschweig nutzt Kais al Saadi, um sein Spiel auf Rot-Weiß Köln einzustellen. Kapitän Nicola Scharlau, Nora Korn (2), Kristina Hillmann, Jana Teschke und Nina Notman schossen die Tore beim 6:3 gegen die Eintracht. An diesem Sonnabend steht jetzt der Saisonhöhepunkt für die UHC-Damen vor heimischer Kulisse ins Haus. Um 16.30 Uhr wird die Partie gegen den amtierenden Deutschen Meister Rot-Weiß Köln angepfiffen.
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