Langenhorner Turntalent

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Jennifer Kießlich, Hamburger Turntalent hofft, bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro für Deutschland an den Start gehen zu können. Bei den Hamburg Gymnastics überzeugte sie mit ihren Leistungen. Foto: mt

Team Hamburg schafft zweiten Platz bei Hamburg Gymnastics

Langenhorn. Jennifer Kießlich aus Langenhorn und Hamburgs große Olympiahoffnung im Gerätturnen überzeugte beim internationalen Vergleich in der Wandsbeker Sporthalle. Zehn Nationen trafen sich am vergangenen Wochenende um sich im olympischen Gerätturnen bei den Hamburg Gymnastics zu messen. Das sportliche Großereignis lockte an zwei Wettkampftagen rund 2000 Zuschauer in die Sporthalle an der Rüterstraße.
Das Finale konnte das Bundesligateam Großburgwedel mit 103,5 Punkten für sich entscheiden. Mit 101,9 Wettkampfpunkten landete das Turnteam Hamburg auf einem hart umkämpften zweiten Platz der um 0,2 Punkte vom Turning Spirit Amsterdam verpasst wurde. Die Favoriten aus den USA landeten mit 99,3 Punkten auf Platz 4, vor dem Dresdner SC mit 94,1 Zählern.
Und auch das Turnteam Hamburg überzeugte. Isabelle
Marquard und Jennifer Kießlich holten viele wichtige Punkte für das Team der Gastgeber. Kießlich, Hamburgs künftige Olympiahoffnung, liegt das Turnen im Blut. Ur-Großvater Wilfried Lahrs nahm 1936 an den Olympischen Spielen in Berlin teil und auch Großmutter und Mutter Kießlich überzeugten auf vielen nationalen und internationalen Wettkämpfen. Auch Jennys sportliche Erfolge können sich sehen lassen. So kam sie bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in den vergangenen vier Jahren immer unter die besten acht. Die 15-Jährige aus Langenhorn verliert dabei ihr Ziel nie aus den Augen. „Meine Ziele sind, mindestens ein Mal für Deutschland zu turnen und die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft oder den Olympischen Spielen“, sagt Jenny stolz. Vor zehn Jahren hat sie mit dem Turnen angefangen. Um sich auf Wettkämpfe vorzubereiten steht sie sechs Tage in der Woche in der Sporthalle und trainiert. Wettkämpfe, wie die Hamburg Gymnastics findet sie besonders aufregend. Hier wird dem Publikum eine richtige Show geboten und Jenny kann das Team aus den USA mal aus der Nähe beobachten. (mt)
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