Mit Bravour gekämpft

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Verena Jung und die Alstertal-Langenhorner Handballerinnen wehrten sich tapfer, schieden aber in der zweiten Hauptrunde des DHB-Pokals mit 17:38 ausFoto: Maibom

Handball: Oberliga-Letzter unterlag Bundesliga-Vize

Hamburg. Das Los hatte den Handballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn einen exquisiten Gegner in der zweiten Hauptrunde des DHB-Pokals beschert. Der Tabellenzweite der Bundesliga, der VfL Oldenburg, wurde dem Oberliga-Letzten SCALA zugelost. Vor 269 Zuschauern machten die Alstertal-Langenhornerinnen das Spiel ihres Lebens und verloren nur mit 17:38.
Das größte Kompliment für die Alstertal-Langenhorner Leistung kam verklausuliert von Gästetrainer Leszek Korwicki. „Wir wollten heute mehr Tore schießen und weniger einfangen“, sagte der Oldenburger Coach etwas verkniffen nach dem Spiel. Sprich: Die SCALA- Damen waren besser im Angriff als erwartet und verteidigten geschickter als erhofft.
SCALA-Trainer Kai Kespohl gab sich aber auch unzufrieden. „Unser Matchplan ist nicht aufgegangen. Wir wollten den Anwurf gewinnen und 1:0 in Führung gehen“, sagte der Alstertal-Langenhorner Trainer.
269 Handball-Fans hatten trotzdem Spaß in der Sporthalle Tegelsbarg. Jeder Treffer der Gastgeberinnen wurde gefeiert, genauso wie jede Parade der Torfrauen Andrea Schulze und Laura Hinz.
„Hoffentlich können wir etwas von dem Schwung in die nächsten Oberliga-Spiele mitnehmen“, sagte Verena Jung. In der Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein stehen die Alstertal-Langenhornerinnen auf dem letzten Tabellenplatz, weil sie ihre ersten drei Spiele verloren hatten.
Doch die Pokal-Euphorie hielt dem Liga-Alltag nicht stand. Der SCALA verlor mit 26:27 gegen die SG Todesfelde / Leezen und bleibt weiterhin das einzige Team der Liga ohne Punkterfolg. Am Wochenende müssen die Alstertal-Langenhornerinnen zum Kellerduell bei Gut-Heil Lübeck 1876 antreten. Der vorletzte hat nur einen Zähler auf dem Konto. Dann folgt die Herbstferienpause, ehe die SCALA-Damen den November mit den Heimspielen gegen HSG Jörl-Doppeleiche Viöl (1.11., 18 Uhr) und dem Stadtderby gegen den FC St.Pauli (9.11., 16 Uhr) in der Lüttkoppelhalle beginnen. (tm).
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