Niendorf gewinnt den SCALA-Cup

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NTSV-Kapitän Simon Mensah zeigt stolz den Siegerpokal. Daneben Physiofly-Geschäftsführer Stefan Knels und SCALA-Manager Ralf Rath.Foto: Maibom

Aus den Vereinen berichtet Thomas Maibom

Langenhorn. Am Ende hatte doch noch alles seine Ordnung. Beim physiofly-Cup des SC Alstertal-Langenhorn behielten in allen vier Platzierungspielen Oberligisten die Oberhand. In einem einseitigen Finale siegte der Niendorfer TSV mit 8:0 gegen die Gastgeber.
In den Vorrundenspielen hatte es doch die eine oder andere Überraschung gegeben. Zum Beispiel, dass sich die Gastgeber in der Gruppe A vor den klassenhöheren Niendorfer TSV und SV Rugenbergen als Erster platzieren konnten. In Gruppe B setzte sich der VfL Pinneberg als Gruppenerster durch. Der zweite Oberligist, Germania Schnelsen, wurde aber nur Dritter. Die Germanen hatten ein Tor mehr als der SC Sperber kassiert und waren schon nach drei Vorrundenspielen aus dem Rennen um den großen Siegerpokal.
Im Duell der Oberligisten bezwangen der Niendorfer TSV den VfL Pinneberg mit 7:6 nach Elfmeterschießen. Im anderen Halbfinale trafen die Landesligisten SC Alstertal Langenhorn und SC Sperber aufeinander. Obwohl die Gastgeber nicht gut spielten, gewannen sie die Partie mit 2:1. In den vier Platzierung Spielen des Finaltags hatten dann jeweils die Landesligisten das Nachsehen. Als erstes unterlag die dritte Mannschaft des Hamburger SV im Spiel um Platz sieben 2:3 gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld. Für den HSV war das Turnier eine Enttäuschung. Das Team des ehemaligen Langenhorner Trainers Michael Noffz erzielte in vier Spielen sechs Tore, kassierte aber 17 Gegentreffer.
Ein Schützenfest gab es im Spiel um Platz fünf. Der SV Rugenbergen und Germania Schnelsen hatten offensichtlich ihre Abwehrreihen zuhause gelassen. Die Hamburger unterlagen 3:7. Ein halbes Dutzend Tore gab es im Spiel um Platz drei. Der VfL Pinneberg gewann standesgemäß mit 5:1.
Den deutlichsten Sieg des Turniers gab es im Finale. Der SC Alstertal Langenhorn unterlag gegen den Niendorfer TSV mit 0:8. SCALA-Trainer Oliver Kral fand keine Erklärung für diese deutliche Niederlage. „Im Gruppenspiel haben wir den TSV noch 4:2 geschlagen. Aber es ist definitiv nicht so, dass wir beim ersten Aufeinandertreffen alles richtig und im Finale alles falsch gemacht hätten“, sinnierte er. Als Manko im Finale musste auf jeden Fall gewertet werden, dass Kapitän Jendrik Bauer fehlte. Er hatte sich im Spiel gegen den SC Sperber eine verbale Entgleisung geleistet, die der Schiedsrichter mit einer roten Karte ahndete. Aber auch ohne ihren etatmäßigen Kapitänen zeigten die Gastgeber in der Offensive zu wenig, um die Niendorfer auch nur in Verlegenheit bringen. Aus den Händen der physiofly-Geschäftsführer Stefan Knels und Thomas Schulz erhielt NTSV-Kapitän Simon Mensah den Siegerpokal, von SCALA-Manager Ralf Rath gab es 300 Euro für die Mannschaftskasse obendrauf. SCALA musste sich mit 200 Euro als „Trostpreis“ begnügen.
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