Pause wird genutzt

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Auf die guten Angriffe von Tina Potratz (rechts) will Scala-Trainer Stefan Schubot diese Saison wieder bauen. Nächste Woche soll die ehemalige Nationalspielerin wieder ins volle Mannschaftstraining einsteigenFoto: Maibom

Scala-Volleyballdamen arbeiten Schwachstellen auf

Langenhorn. Der Saisonauftakt wird wohl eine Punktlandung werden. Noch gibt es bei den Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn ein paar drückende Baustellen. Gut, dass das Team erst in zehn Tagen in die Regionalliga-Punktspiele einsteigt.
Das offizielle erste Spielwochenende ist das kommende. Weil die Staffel aber elf Teams zählt, ist eines am ersten Wochenende spielfrei. Und das sind die Alstertal-Langenhornerinnen. Erst am 28. September müssen sie gegen die dritte Mannschaft des Schweriner SC antreten. Trainer Stefan Schubot passt das gut. „Wir haben noch einige Baustellen zu bearbeiten und müssen die zwei Wochen nutzen. Noch steht unser System nicht“, sagt der Alstertal-Langenhorner Trainer.
Feinabstimmung fehlt
Zum Beispiel in der Annahme. Weil Libera Karen Meyer erst relativ spät zum Team dazugestoßen war, fehlt in diesem zentralen Spielelement noch die Feinabstimmung. Und auch das von Schubot geplante Verteidigungssystem sitzt noch nicht richtig. Der Trainer möchte die Netzspielerinnen in der Feldverteidigung entlasten, um mehr Qualität im Gegenangriff zu ermöglichen. „Unter Druck verfallen wir aber immer wieder in das alte System mit den voll mit verteidigenden Netzspielerinnen“, bemängelt der Trainer.
Dafür ist Stefan Schubot guter Hoffnung, dass er zu Saisonstart Ex-Nationalspielerin Tina Potratz wieder voll ins Team integrieren kann. „Tina trainiert nach der Geburt ihres zweiten Kindes einmal die Woche mit. Es sieht gut, aus, dass sie demnächst wieder voll einsteigt“, gibt Schubot als Wasserstandsmeldung ab.
Dann hat der SCALA-Trainer elf Spielerinnen im Training und kann froh sein, dass diese Saisonvorbereitung Geschichte ist. Denn da hat einiges gehakt. Die Alstertal-Langenhornerinnen konnten beispielsweise nur ein Vorbereitungsturnier spielen. Die Anfrage, in Norderstedt mitzuspielen kam zu kurzfristig, das Turnier in Oldenburg war ausgebucht und das Spielwochenende fand mangels mitspielender Teams nicht statt. Mit ein paar Trainingsspielen versuchte Schubot das aufzufangen, aber die Intensität ist natürlich nie so hoch, wie wenn ein ganzen Wochenende lang Volleyball gespielt wird. So passt das Auftaktspiel gegen den Aufsteiger aus Mecklenburg-Vorpommern gut in den Plan. Die Mannschaft wird eher zu den schwächeren Teams der Liga gehören und so können die Alstertal-Langenhornerinnen das Spiel zum Teamfinden unter Wettbewerbsbedingungen nutzen. (tm)
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