Rekordkulisse beim Kiwi-Cup

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Jede Menge Action vor unbekannten Zuschauermassen bot in diesem Jahr der Kiwi-Cup. Das Wasserballturnier im Kiwittsmoor-Bad fand bei bestem Wetter mit knapp 200 Badegästen statt. Foto: Maibom

Wasserballturnier im Langenhorner Naturbad

Langenhorn. Das hat es in 16 Jahren Kiwi-Cup noch nie gegeben. Sonnenschein am ersten und am zweiten Turniertag. Das Wasserballturnier im Langenhorner Naturbad fand deswegen vor einer Rekordkulisse von knapp 2000 Zuschauern statt.
„Das kennen wir hier gar nicht. So viele Zuschauer bei unserem Turnier. Ob wir unter diesen Bedingungen unsere Leistung abrufen können?“ sagte ein Wasserballer. Das schelmische Grinsen auf seinem Gesicht verriet allerdings, dass dieser Kommentar nicht ernst gemeint war. Philipp Kopf, einer der Initiatoren des Turniers, freute sich jedenfalls über die Premiere bei dem Event. „Wir hatten hier schon alles bis auf Schnee. Ein Jahr hat es so doll geregnet, dass wir eigentlich gar nicht ins Becken springen mussten, um Wasserball zu spielen. Ein andermal war es so kalt, dass die Spieler gar nicht aus ihren Thermojacken raus wollten, um zu spielen“, erinnert sich der engagierte Wasserballer.
2012 war alles anders. Am wärmsten Wochenende des Jahres trafen sich Teams aus ganz Deutschland und Dänemark, um im Kiwittsmoor-Bad Wasserball zu spielen. Der rein sportliche Aspekt der Veranstaltung tritt dabei durchaus gegenüber dem gesellschaftlichen zurück. Gerade die Teams, die eine weiter Anreise haben, kommen nicht nur zum Wasserballspielen nach Hamburg. Mit einem bunten Rahmenprogramm sorgen die Wasserballer vom HTB 62 für ein kurzweiliges Wochenende, selbst wenn einmal keine Spiele angesetzt sind.
Nicht zu vernachlässigen ist auch die Tatsache, dass die Teams im Freibad zelten. Der Spaßfaktor ist so groß, dass selbst die Teilnehmer vom Eimsbütteler TV das heimische Bett gegen die Luftmatratze im Zelt tauschen, um das volle Turnierflair zu erleben.
Neben all dem Spaß beim Rundherum um den Kiwi-Cup wird aber natürlich auch Wasserball gespielt. Im so genannten Schwarzwasser. Denn das Naturbad hat eine Sichttiefe im Wasser von nur wenigen Zentimetern. Das ist natürlich nicht zu vergleichen mit den regulären Punktspielen, die normalerweise in Schwimmbädern wie dem Dulsbergbad stattfinden.
Der eigentliche Kiwi-Cup wird beim Turnier der C Jugend ausgespielt. Doch der Wanderpokal ist im Laufe der Jahre verloren gegangen. Auch Mit-Organisator Philipp Kopf kann sich nicht erinnern, wo das gute Stück geblieben ist. „Wahrscheinlich hat eines der starken Teams den Pokal im letzten oder vorletzten Jahr zum dritten Mal gewonnen und durfte ihn so behalten“, mutmaßt Kopf. Die ältesten der drei ausgespielt Jugendklassen dominierten die dänischen Teams. Tommerup SK gewann vor Lystrup IF.
Eine Jugendklasse darunter war das Team aus der deutschen Hauptstadt nicht zu schlagen. Die Berliner von der SG Neukölln siegten in der D-Jugend vor dem Team der Piranhas vom HTB 62.
Bei den Jüngsten in der E-Jugend gab es einen Heimsieg. Die Orcas gewannen vor dem Team der Ganztagsgrundschule Sternschanze. Der zweite Platz war ein toller Erfolg für das erste Schulteam, dass beim Kiwi-Cup teilnahm.
Doch nicht nur die Kinder sollen bei solch einem Turnier Wasserball spielen. Darum findet beim Kiwi-Cup auch immer ein Herren/Mixed-Turnier statt. Recht souverän siegte hier die Ligamannschaft des HTB 62.
Knapp 1000 Badegäste kamen an jedem der beiden Turniertage ins Bad. Die Besucher machten reichlich Gelegenheit von der Möglichkeit, neben einem erfrischenden Bad auch dem sportlichen Treiben auf dem Wasserballfeldern zuzusehen. Der Kiwi-Cup war in diesem Jahr eine richtige Werbung für den Wasserballsport.
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