Schultze geht

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Nach sieben Jahren an der Wesselblek ist Schluss in Hamburg. Martin Schultze, Herrentrainer beim Uhlenhorster HC, verändert sich beruflich nach Bremen und verlässt am Saisonende den dreimaligen Champions League-Sieger.Foto: Maibom.

Uhlenhorster HC sucht neuen Trainer für die Herren

Von Thomas Maibom
Hummelsbüttel. Die Herren des Uhlenhorster HC müssen sich nach einem neuen Trainer umsehen. Nach sieben Jahren Tätigkeit für den UHC verlässt Trainer Martin Schultze (40) den Verein, um mehr Zeit für seine Familie zu haben, sowie sich beruflich zu verändern.
Berufliche Veränderung
Martin Schultze hatte geplant, noch ein Jahr beim UHC weiter zu machen. „Aber nun hat sich in Bremen, wo ich wohne und auch der Lebensmittelpunkt meiner Familie ist, die berufliche Chance aufgetan, neben dem Trainerjob auch den Einstieg ins Clubmanagement als Geschäftsführer Marketing zu vollziehen. Eine solche berufliche Entwicklung war schon lange mein Wunsch. Deshalb will und kann ich mir diese Chance nicht entgehen lassen“, sagt der Vater zweier Kinder.
UHC-Präsident Horst Müller-Wieland hat Verständnis für die Entscheidung. „Die Gründe für seine berufliche Veränderung sind vollkommen nachvollziehbar, so dass wir ihm dazu gratulieren und ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg wünschen“, sagt der Präsident.
Mit seinem Abschied Richtung Bremen enden für Schultze sieben sehr erfolgreiche Jahre beim UHC.
Erfolgreiche Bilanz
2008, 2010 und 2012 konnte er mit seinem Team die
Champions League gewinnen. Zudem führte er die UHC-Herren fast im Abonnement zu deutschen Meisterschafts-Endrunden. Lediglich mit dem nationalen Titel wollte es nie klappen. „Diesen Blauen Wimpel, den der Deutsche Meister erhält, hätte ich mit dem Team so gern noch gewonnen“, sagt Schultze zum bisher unerfüllten Traum. Nur noch die Rückrunde der am kommenden Wochenende beginnenden Feldliga-Saison bleibt für Martin Schultze, sich mit dem UHC diesen Traum zu erfüllen. Für den Verein beginnt nun die Suche nach einem Nachfolger. Durch die faire und frühe Bekanntgabe seines Abschieds hat Schultze den Verantwortlichen ausreichend Zeit gegeben, einen kompetenten Nachfolger zu finden.
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