Sie wollen hoch hinaus

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Unter dem Ball hindurch den Korb fest im Blick hat Ida Hüners vom SC Alstertal-Langenhorn. Mit den Ladybaskets hat sie zudem den Aufstieg in die 2.Bundesliga im Visier. Foto: Maibom

SCALA-Ladybaskets peilen Bundesliga an

Fuhlsbüttel. Ein hohes Ziel haben die Basketballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn. Im Jahr nach der Spielgemeinschaft mit Rist Wedel will der nominelle Aufsteiger in die 1. Regionalliga noch eine Klasse hoch. Erstmalig würde es dann Bundesliga-Basketball in Fuhlsbüttel geben.
Die Spielgemeinschaft der
Ladybaskets war letztes Jahr zerbrochen, als Wedel aus der 2. Bundesliga abstieg, und der SC Alstertal-Langenhorn in die 1.Regionalliga aufstieg. Der SC Rist Wedel zog bis in die 2.Regionalliga zurück, SCALA nahm sein Spielrecht in der 1.Regionalliga wahr. Das Pikante an der Auflösung der Spielgemeinschaft war, dass das Gros der Mannschaft über ein Doppelspielrecht für U23-Spielerinnen sowohl in der 2. Regionalliga für die SCALA-RIST-Ladybaskets als auch in der 2.Bundesliga für die RIST-SCALA-Ladybaskets aufliefen. Da diese Spielerinnen fast alle beim SC Alstertal-Langenhorn das Basketballspielen gelernt haben, kehrten sie nach Beendigung der Kooperation zu ihren Mutterverein zurück.
Das Team ist also kein reiner Aufsteiger. „Für zwei Drittel unserer Mannschaft ist die 1. Regionalliga ein Abstieg, für die anderen ein Aufstieg. Wir Trainer stehen irgendwo dazwischen“, sagt Alexander May, der zusammen mit Marcus Dippel das Team betreut. In der letzten Saison war Dippel für die SCALA-RIST-Ladybaskets als Trainer verantwortlich und May sein Co-Trainer, in Wedel war es anders herum.
Jedenfalls haben sich die SCALA-Ladybaskets diese Saison vorgenommen, in der 1. Regionalliga oben mitzuspielen. Am besten ganz oben. „Es wäre schon cool, wenn wir Meister würden“, sagt Alexander May, in dieser Saison Trainer bei Alstertal-Langenhorn. Denn dem Meister ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga vorbehalten. Nur wenn er verzichtet, wird der Zweit- und Drittplatzierte gefragt. Und dies Procedere würden sich die Alstertal-Langenhorner Basketballerinnen gerne ersparen.
Start vermasselt
Doch auf dem Weg an die Spitze ist das Team schon im ersten Heimspiel der noch jungen Saison gestolpert. Gegen die zweite Mannschaft des SV Halle gab es eine 54:66 Niederlage. Dabei hatten die Alstertal-Langenhornerinnen nach dem ersten, druckvoll gespielten Viertel noch 22:17 geführt. „Doch dann haben wir den im zweiten Viertel den Faden verloren und nicht wieder gefunden“, sagte Alexander May. Eine große Chance, die die Ladybaskets liegen gelassen haben. Denn Halle ist eine der stärksten Mannschaften der Liga. Und nach Fuhlsbüttel waren sie mit nur sieben Spielerinnen gekommen. „Eine solche Chance, den SVH zu schlagen, bekommt man kein zweites Mal“, trauerte May der liegen gelassenen Chance nach.
Auf der anderen Seite sind erst zwei Spieltage der Saison gespielt. Die nächste Chance, es in einem Heimspiel besser zu machen, haben die Alstertal-Langenhornerinnen am 4. November, wenn das Team von Berlin Baskets in die Lüttkoppelhalle kommt.
Den ersten Auswärtssieg haben die Ladybaskets schon am ersten Spieltag mit dem 65:48 in Königs Wusterhasuen feiern können.
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