Sieg erkämpft

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Kreisläuferin Maren Krautwurst machte in der Defensive ein starkes Spiel als Verteidigerin gegen Franziska Haupt. Im Angriff warf sie drei Tore, eines davon gelang der kleinsten Alstertal-Langenhornerin sogar als Sprungwurf aus dem Rückraum. Foto: Maibom

SCALA-Handballerinnen stoppen Niederlagen-Serie

Fuhlsbüttel. Das war die pure Freude, die die Alstertal-Langenhorner Handball-Damen nach der Schlusssirene bei der SG Todesfelde/Leezen versprühten.
Mit einer starken kämpferischen Leistung haben die Hamburgerinnen 30:29 gewonnen und die kleine Niederlagen-Serie gestoppt.
Nach der letzten Heimniederlage hatte SCALA-Trainer Markus Risch den Aufstiegszug für abgefahren erklärt. In Todesfelde fand jetzt Spiel eins nach dem verpassten Zug statt. Keine einfache Aufgabe. Die SG Todesfelde / Leezen steht mitten im Tabellenkeller. Um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen, haben die Todesfelder Macher in der Winterpause Catherine Weh und Ex-Jugendnationalspielerin Franziska Haupt aus der 2.Bundesliga verpflichtet. „Mit den beiden hat die SG Oberliga-Niveau“, urteilt Markus Risch über die neue Qualität der Gegner.
Sein Team durfte sich auch schnell von der neuen Qualität der SG überzeugen. Es dauerte nicht lang, da lag der SC Alstertal-Langenhorn 2:4 im Rückstand. Doch nachdem die SCALA-Damen realisiert hatten, dass die Partie in Todesfelde nur mit einer einwandfreien kämpferischen Leistung zu gewinnen ist, rissen sie sich zusammen und fingen an, konzentriert Handball zu spielen.
Solange SCALA nicht in Unterzahl spielte, nahmen Maren Krautwurst beziehungsweise Angela Hens Franziska Haupt in kurze Deckung. Der Linkshänderin, die in der 2. Bundesliga auch schon mal 15 Tore in einer Partie warf, gelangen nur sechs Treffer. Auf der Außenbahn lieferten sich
Johanna Miegel und Catherine Weh ein packendes Duell der schnellsten Außenspielerinnen der Liga, das die Alstertal-Langenhornerin mit 9:4 Toren für sich entschied. Die Abwehr der SCALA-Damen hinterließ einen guten Eindruck. Die meisten SG-Spielerinnen standen immer wieder ratlos vor dem SCALA- Bollwerk. Nur Franziska Haupt hinterließ Wirkungstreffer, was Markus Risch ärgerte. „Sicher, Franziska ist eine starke Spielerin. Aber wir haben auch zu passiv auf ihre Aktionen gewartet und kamen dann immer wieder einen Schritt zu spät“, kritisierte Risch. Satte zehn Siebenmeter resultierten daraus, von denen sie Gastgeberinnen neun verwandelten.
Auf der anderen Seite gab es nur einen Strafwurf, den Maike Wieding sicher im Todesfelder Gehäuse unterbrachte. In der Offensive trugen sich gleich neun Alstertal-Langenhorner Spielerinnen in die Torschützenliste ein. Und die Verteidigung machte in den letzten 13 Spielminuten ihr Meisterstück.
Die Mini-Serie von zwei Niederlagen ist beendet. Ihren Platz als Top-Verfolger des Führungstrios haben die Langenhornerinnen gefestigt. Am Wochenende können sie mit einem Sieg beim Tabellensechsten TSV Altenholz einen Verfolger auf Distanz halten.
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