Sieg im „Sunday Night Game

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Manchmal muss man dahin gehen, wo es besonders weh tut, um zum Torerfolg zu kommen. Hier wird SCALAs Franziska Miegel in die Mangel genommen. Dafür gab es Siebenmeter und eine Zeitstrafe gegen die von links in den Rücken stoßende Jaqueline Heinz. Foto: Maibom

SCALA-Handballerinnen bleiben Tabellenführer

Fuhlsbüttel. Sie haben das deutliche Siegen doch noch nicht verlernt. Gegen das harmlose Team vom Lauenburger SV siegte der Tabellenführer der Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein mit 27:19, ließ aber wie in den letzten Spielen Souveränität vermissen.
Vielleicht lag es an der Kombination aus schwarzen Trikots und schummeriger Hallenbeleuchtung, dass das Alstertal-Langenhorner Spiel nicht so recht klappen wollte. Die Beleuchtung in der Lüttkoppelhalle erinnert mehr an die Illumination beim einem Kerzenschein-Dinner, denn bei einer Hallenbeleuchtung für einen überregionalen Wettkampf. Theoretisch kann jede Lampeneinheit in der Halle volles Licht aus drei Leuchtstoffröhren ziehen. Aber jeweils eine der Röhren wurde weg rationalisiert, die anderen laufen nur mit halber Kraft, wenn sie denn überhaupt funktionierten. Seit Wochen wird den Teams Besserung versprochen, passiert ist nichts. Unwürdige Zustände für Handballerinnen, die die Farben des SC Alstertal-Langenhorn überregional vertreten oder auch die Basketball-Damen, die gerne in die 2. Bundesliga aufsteigen möchten und ihre Heimspiele ebenfalls in der Lüttkoppelhalle austragen.
Am Sonntag hatten die Handballerinnen ihr „Nacht“-Heimspiel gegen den Vorletzten vom Lauenburger SV zu bestreiten. Trainer Markus Risch sprach von Glück, gegen ein so schwaches Team spielen zu dürfen. „Ich fürchte, dass wir mit der Leistung heute gegen eine Mannschaft aus dem Mittelfeld verloren hätten“,
meinte der Alstertal-Langenhorner Trainer nach dem Spiel nachdenklich. Grundlegende Fehler im Stellungsspiel hatte Risch ausgemacht. „Und wir hatten eine Fehlwurfquote von gefühlten 50 Prozent“, ergänzte Co-Trainer Gebhard Bahr.
Von der Trainerkritik ausgenommen waren die Keeper Laura Hinz und Stefanie Riebe. „Sie haben mit ihrer starken Leistung heute dafür gesorgt, dass das Ergebnis so deutlich wurde“, lobte Risch seine Torfrauen.
Trotz aller Defizite bleibt aber festzuhalten, dass die Alstertal-Langenhornerinnen immer noch Tabellenführer in der Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein sind. Sie haben das bessere Torverhältnis gegenüber den HSG Kropp-Tetenhusen und dem ATSV Stockelsdorf, die ebenfalls 16:4 Punkte haben. Am Wochenende kommt es zu dem Lokalderby. Die SCALA-Damen treten bei der SG Hamburg-Nord an. Da sollte es auch zu einem Sieg reichen. Denn die SG hat wie Lauenburg erst vier Punkte in der laufenden Saison geholt. Und das Licht ist in der Sporthalle Tegelsbarg auch um Längen besser. Da sollte es dann mit der Orientierung auch besser klappen. (tm)
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