Starke Schule für gute Berufsaussichten

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Lehrer und Schulsprecher der Fritz-Schumacher-Schule freuen sich über die Anerkennung. (v.l.) Gabriele Röhrig, Kim-Long Phan, Ralf Pöhler, Wieda Naimi, Joanna Kratz, Leon Brandes, Pascal Dedic, Hilde Vollmayr, Jutta Reetze. Foto: FSS/www.fss-hh.de

Fritz-Schumacher-Schule erhält Auszeichnung

Langenhorn. 2012 haben in Hamburg 5.300 Schüler mit Haupt- oder Realschulabschluss die Schule verlassen. Nur 25 Prozent davon konnten sofort mit der Berufsausbildung beginnen. 75 Prozent kamen später unter oder finden keine Lehrstelle. Auf diese Zahlen wies Bildungssenator Ties Rabe bei der Preisverleihung „Starke Schule“ hin. Um die
Chancen für Schulabgänger zu verbessern, sollen Schulen die berufliche Orientierung im Unterricht ausbauen. Hierzu veranstalten die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und die Deutsche Bank alle zwei Jahre den Wettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“. Die Fritz-Schumacher-Schule gehört zu den fünf Siegern der 16 teilnehmenden Hamburger Schulen. Sie lag 2012 mit über 60 Prozent ihrer Schüler, die den Übergang in eine Berufsausbildung schafften, weit über dem Hamburger Durchschnitt. Etwa 750 Schüler und Schülerinnen werden hier von 70 Lehrkräften auf ihr zukünftiges Berufsleben vorbereitet. Im Fokus des Schulalltags steht die individuelle und berufsorientierte Förderung der Schüler. Schulleiter Ralf
Pöhler meint „Die FSS ist spezialisiert auf lebenspraktische Themen.“ Für diesen Ansatz ist sie bereits 2007 als „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“ ausgezeichnet worden. Der Werkstattunterricht mit Textil-, Küchen-, Holz- und Metallbereich vermittelt praktische Fertigkeiten. Der Arbeitslehreunterricht informiert zum Betriebsalltag. Die Lehrer nehmen ihre Schüler mit Lernzielvereinbarungen an die Hand, die auch Umsetzungs-Tipps, konkrete Hilfen und Gespräche zum Zwischenabgleich bieten. „Viele Wege führen zum Traumberuf. Wir finden gemeinsam den Besten“, erläutert die Abteilungsleiterin für Berufsorientierung Hilde Vollmayr das Konzept.
Bei den Betriebspraktika und Eignungstests gibt es enge Kooperationen mit der Arbeitsagentur und der ortsansässigen Wirtschaft. Daneben haben viele Lehrkräfte der FSS Erfahrungen in anderen Berufen. Die Beauftragte für Berufs- und Studienorientierung Gabriele Röhrig war selber lange in der Hotellerie tätig und bestätigt: „Es ist schön zu wissen, wovon ich rede, wenn ich Praxis vermittle. Das spüren die Schüler, das macht Spaß und bringt Erfolg.“ (dmh)
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