UHC zum dritten Mal EHL-Sieger

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UHC-Keeper Nicolas Jacobi war der Held des EHL-Endspiels. Der Hamburger Torwart hielt vier Penalties und legte so den Grundstein für den dritten Sieg des Uhlenhorster HC in der Euro Hockey League. Foto: Maibom

Entscheidung fiel im Shootout

Hummelsbüttel. Die geraden Jahre in der Euro Hockey League gehören dem Uhlenhorster HC. Nach 2008 und 2010 gewann der UHC zum dritten Male das europäische Turnier. Gegen Amsterdam H&BC siegten die Hamburger allerdings erst nach Penaltyschießen 4:3.
Überragender Mann beim Shoot-out war UHC-Keeper Nicolas
Jacobi, der gleich vier Amsterdamer Bälle parierte. Der Uhlenhorster Schlussmann sorgte schon während der regulären Spielzeit mit zahlreichen Paraden dafür, dass seine Mannschaft im Spiel blieb.
„Das war ein wahnsinnig intensives Spiel heute. Was wir hier erreicht haben muss ich erst mal sacken lassen. Drei Titel in fünf Jahren ist einfach überragend“, freute sich UHC-Trainer Martin Schultze nach dem Spiel und wusste bei wem er sich zu bedanken hatte: „60 bis 70 Prozent des Titels hat Nicolas für uns geholt. Er war das ganze Wochenende überragend und ein riesen Rückhalt für uns.“ Besonders imponiere ihm die Souveränität seines Schlussmanns. „Mit Nicolas ein Shootout zu verlieren ist ja beinah unmöglich. Da reicht es meistens, wenn nur einer von uns trifft“, scherzte Schultze. Ohne großes Abtasten begannen beide Teams das Finale in Amsterdam, in dem die Niederländer nicht unverdient durch Taeke Taekema nach 21 Minuten in Führung gingen. Nur fünf Minuten später egalisierte Niklas Bruhn die Führung, doch Floris Evers sorgte wenig später für die 2:1 Pausenführung der Amsterdamer.
Es dauerte dann bis zur 58. Minute, ehe Marco Miltkau das 2:2 erzielte. Da der UHC anschließend zwei Strafecken nicht nutzen konnte, ging es mit 2:2 ins Penalty-Schießen. Hier wurde Jacobi dann endgültig zum Mann des Spiels. Der UHC-Torhüter hielt gegen drei der ersten vier Schützen. Nachdem Oliver Korn und Mathias Müller getroffen hatten, hätte Marco Miltkau nur noch zu treffen brauchen, setzte den Ball aber gegen den Pfosten. Also musste Jacobi noch mal ran und blieb zum vierten Mal Sieger. Danach begruben ihn seine Mitspieler unter einer Jubeltraube. Der dritte Titel nach 2008 und 2010 war perfekt.
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