Versöhnliches Saisonende

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Am Finetuning haperte es manchmal bei den SCALA-Damen. Hier sind sich Luisa Braunschweig (li.) und Jessica Glaser im Block nicht ganz einig, wie die ehemalige Bundesliga-Spielerin Jana Eickhof gestoppt werden soll. Foto: Maibom

SCALA-Volleyball gewinnen letztes Match

Von Thomas Maibom
Langenhorn. Ziemlich spannend haben es die Volleyball-Damen des SC Alstertal-Langenhorn bei ihrem letzten Saisonspiel gemacht. Erst nach 79 Spielminuten stand das 3:0 beim Schlusslicht VC Norderstedt fest.
Die Alstertal-Langenhornerinnen hatten binnen 24 Stunden zwei Spiele zu absolvieren. Erst das Nachholspiel gegen den SV Warnemünde. Die Partie war wegen winterlicher Unwetter abgesagt worden. Dann zum Saisonabschluss musste SCALA beim VC Norderstedt spielen.
„Das Spiel gegen Warnemünde war ein totaler Flop. Da hat ja gar nichts geklappt“, berichtete Abteilungsleiterin Petra Kerl von den SVW-Match. Zwei Tage zuvor war Zuspielerin
Luisa Braunschweig aus den USA heimgekommen und musste ohne Training gleich aufs Feld. Chancen, sich mit ihren Kameradinnen einzuspielen, hatte sie so gut wie nicht. Dafür war die Alstertal-Langenhorner Annahme zu schlecht. Nach nicht einmal einer Stunde war das Spiel mit 14:25, 6:25 und 17:25 beendet.
Ganz unter dem Eindruck dieser deutlichen Niederlage gegen den Vorletzten stand der erste Satz des VCN-Spiels. Viel wollte den SCALA-Damen nicht glücken, den Norderstedterinnen allerdings noch viel weniger. Der VCN hatte in der gesamten Saison nicht einen Satz gewonnen. Und auch diesen Auftaktsatz holte SCALA – mit einem Ass von
Luisa Braunschweig zum 25:23.
Im zweiten Durchgang hatte der SC seinen Rhythmus gefunden. Vor allem gegen die klasse Aufschläge hatten die Norderstedterinnen keine Antwort. 25:14 hieß es nach nur 22 Spielminuten.
Dann folgte eine zehnminütige Pause, die die Mädchen der Einrad-Gruppe des Norderstedter SV für eine Showvorführung nutzten. Durch die Unterbrechung war der Schwung bei
SCALA wieder weg. Der dritte Durchgang war auf deutlich höherem Niveau und wie der Auftaktsatz bis zum Ende spannend. Im Gegensatz zum Hinspiel ließ SCALA diesmal keinen Satzball zu. Trotzdem wurde der Durchgang erst in der Verlängerung 27.25 gewonnen.
„Diese Zitterpartie war so überflüssig wie ein Kropf“, grantelte SCALA-Manager Jörg Drews nach dem Match. Immerhin konnte der SC Alstertal-Langenhorn die Saison doch noch mit einem Sieg beenden. Der letzte Erfolg der Alstertal-Langenhornerinnen fand im Hinspiel Anfang Dezember statt. Doch gab es wenigstes einen versöhnlichen Ausklang der Saison.
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