Volleyball-Saison beendet

Anzeige
Trainer Fernando Silva hätte gerne eine bessere Saisonleistung seines Teams gesehen. Der Hummelsbütteler SV wurde Sechster bei seiner Premiere in der Volleyball-Regionalliga Foto: Maibom

Trainer: „Wir hätten besser sein müssen“

Hummelsbüttel. Am Ende war es Platz sechs. Der Hummelsbütteler SV hätte mit seiner ersten Saison in der Regionalliga zufrieden sein dürfen. Aber aus Sicht von Trainer Fernando Silva hätte es etwas besser laufen dürfen.
„Gerade wenn man sich unser letztes Saisonspiel beim Eimsbütteler TV angeschaut hat, muss man feststellen, dass wir in der Saison zu selten unser Leistungspotenzial abgerufen haben“, sagt Silva.
Gerade gegen Saisonende hatten die Hummelsbütteler Damen geschwächelt. Gegen den VC Eimsbüttel gab es eine 1:3 Niederlage, gegen die VG WiWa ein 2:3. „Nach dem WiWa-Spiel hab ich mit meinem Team Tacheles geredet. Schließlich gehen wir mit den Eindrücken aus dem letzten Saisonspiel in die lange Sommerpause“, sagte Fernando Silva. Das fruchtete. Mit einer engagierten Leistung wurde der Tabellendritte Eimsbütteler TV mit 3:2 geschlagen. Der Saisonabschluss war damit gelungen.
Diverse Abgänge
Nach dem Spiel gegen den ETV hieß es für die Spielerinnen des HuSV Abschied nehmen. Lilly Zürn geht auf eine Weltreise und wird kommende Saison nicht zur Verfügung stehen. Anne Kratt steigt aus, weil sei zu wenige Spielanteile bekam. Und schließlich hört Alena Mohr beim HuSV auf. „Alenas Abgang schmerzt uns sehr, weil sie in der Saison unsere beste Spielerin war“, trauert Fernando Silva seiner Angreiferin nach. Aber ihr berufliches Engagement lässt sich nicht mehr mit dem Spielen beim HuSV vereinbaren. Alena wird zu Hause in Eimsbüttel weiterspielen. „Das ist immer noch besser, als wenn sie dem Volleyball ganz verloren ginge“, sagt Silva.
Spielerinnen willkommen
Durch die Abgänge ist der HuSV zurzeit etwas knapp auf der Mittelblockposition und im Angriff besetzt. „Interessierte Spielerinnen sind herzlich willkommen, sich das bei uns einmal anzuschauen“, sagt Fernando Silva. Montag ab 19.45 Uhr im Poppenbütteler Stieg und mittwochs ab 19.15 Uhr im Grützmühlenweg wird trainiert.
Auch jetzt, nach der Saison. Das ist Fernando Silvas Volleyball-Philosophie zu verdanken. „Nur zwischen den Saisons kann ich die Spielerinnen entwickeln“, sagt Silva. Und weil der Schwerpunkt auf dem Training liegt, machen sich die HuSV-Damen auch bei den Vorbereitungsturnieren rar.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige