Halbzeit fürs Nordport Plaza

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Noch strahlt hier der rohe Beton, künftig ist die Fassade des Hotels schwarz verglast Foto: now
Norderstedt: Niendorfer Straße |

Norderstedts künftiges 4-Sterne-Hotel wächst feiert Richtfest

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt
Der Blick von der Terrasse im zehnten Stock des Nordport Plaza in Norderstedt ist spektakulär. Bis die ersten Gäste ihn genießen dürfen, dauert er allerdings noch ein wenig. Mit dem Richtfest an der Niendorfer Straße hat Projektentwickler Thorsten Schütte jetzt die Halbzeit des Baus eingeleitet. Außer Nachbarn und Handwerkern begrüßte Schütte auch viele Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Darunter Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote, der mit seinem Team den Weg für Norderstedts künftiges Firstclass-Hotel geebnet hatte. Gemeinsam mit dem künftigen Nutzer, dem Hotelbetreiber RICM unter Leitung des ehemaligen Vierjahreszeitendirektors Gert Prantner, entwickeln Schütte und seine Partnerin Melanie Morgenthaler ein 4-Sterne-Hotel an der Grenze zu Hamburg. Ganz im Zeichen klassischen Fliegerchics aus der Zeit von PanAm und der Superconstallation in den 1960er-Jahren werden hier Hotel, Konferenzzentrum und Restaurant entstehen.

Mitarbeiter-Shuttle geplant


Der künftige Hoteldirektor Thomas Steger stellt sich bereits die Empfangsdamen in Stewardessen-Uniformen in der großen Lobby vor, die wie im Flugzeug die Richtungen im zukünftigen „Terminal 1 und 2“ angeben. Im Restaurant könnten kleine Trolleys eingesetzt werden, auf denen von den Servicekräften statt auf Tabletts die Speisen gebracht werden. Ab sofort ist er mit Mitarbeiterin Johanna Simon schon dabei, Mitarbeiter für den Betrieb ab Herbst 2017 zu suchen, erste Gespräche mit dem Norderstedter Arbeitsamt folgen zeitnah. Rund 70 Arbeitsplätze wird es hier geben, die meisten davon im Service an der Rezeption, in Restaurant und Bar sowie in der Küche. „Unsere Crew“, sagt Steger stolz und verzichtet damit auf das sonst so gängige „Team“ zugunsten der Fliegersprache. Damit die Crew arbeitsfähig ist, machen Steger und Simon sich bereits jetzt viele Gedanken rund um den Arbeitsplatz. „Wir haben hier einen Top-Standort – allerdings mit wenig Öffentlichem Personennahverkehr zu den Zeiten, wenn unsere Mitarbeiter Feierabend haben“, erzählt Steger. Also sei bereits ein Shuttle zur U- oder S-Bahn geplant. Bis es so weit ist, soll es künftig an zwei Tagen im Monat bis zur Fertigstellung Hausführungen geben, bei denen Besucher die Projektentwickler auf dem Weg zur Fertigstellung begleiten können.
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