Tesa in Norderstedt klebt weiter am Umsatz

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Tesa stellt 240 verschiedene Arten von Klebebändern her, die in der Automobilindustrie, bei Smartphones eingesetzt werden Foto: Fuchs
Norderstedt: Hugo-Kirchberg-Straße 1 | Umsatzrendite im abgelaufenen Geschäftsjahr liegt bei 16,2 Prozent

Norderstedt Das Wachstum bei Norderstedts künftig größtem Gewerbesteuerzahler machte 2016 eine kleine Pause. Der Klebemittelhersteller Tesa, der im Jahr davor mit 1.000 Mitarbeitern in sein neues 170-Millionen-Euro-Hauptquartier im Süden der Stadt gezogen war, konnte seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr nur leicht um 0,5 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro steigern. Auch das Jahresergebnis ist mit 186 Millionen Euro (minus 2,8 Prozent) leicht gesunken, stellte Tesa-Vorstandschef Robert Gereke dar. Die Umsatzrendite sank somit von 16,8 auf 16,2 Prozent.

„Wir sind zufrieden“

Dass jeder sechste eingenommene Euro auf der Gewinnseite zu verbuchen war, lässt Gereke über das gesamte Geschäftsjahr so urteilen: „Wir sind zufrieden.“ Zumal seit 2013 zum vierten Mal hintereinander die Umsatzrendite oberhalb der 16 Prozent-Marke geblieben ist. Diese insgesamt stagnierende Entwicklung liegt vor allem daran, dass das erste Vierteljahr 2016 schlecht verlaufen sei, erläuterte Tesa-Finanzvorstand Jan Christoph Teetz. Der chinesische Markt war rückläufig, der gesamte Elektronikbereich ist in 2016 um 20 Prozent gesunken. Das Brot-und-Butter-Geschäft für Tesa bleibe der Automobilbereich, der 2016 allein um 14 Prozent gewachsen sei. Bei den Kabelbaum-Umwicklungen im Fahrzeug sei der Norderstedter Klebemittelhersteller absoluter Marktführer. Hinzu kämen jetzt weitere Klebelösungen für den Antriebsbereich und sogar für Kupplungssysteme, kündigte Vorstandschef Gereke an. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 4.160 Mitarbeiter, davon 1.000 in Norderstedt. (bf)
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