Norderstedt: Der alte ZOB wird umgestaltet

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Der ZOB Glashütte soll erneuert werdenFoto: Fuchs
Norderstedt: ZOB Glashütter Markt |

Unter anderem mehr Sitze und Fahrradstellplätze am Glashütter Markt

Norderstedt Der Busbahnhof am Glashütter Markt wird nach fast 60 Jahren komplett umgebaut und erneuert. Das beschloss jetzt der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr der Stadtvertretung auf seiner jüngsten Sitzung im Grundsatz. Die Verwaltung soll aber bis nach der Sommerpause noch mal die Details überplanen, sodass das Projekt dann gestartet und umgesetzt werden kann, kündigt Arne-Michael Berg, der stellvertretende Ausschussvorsitzende, an.
Insbesondere solle die Zahl und der Standort der Taxi-Stellplätze noch mal überarbeitet werden. Im ersten Entwurf hatte die Verwaltung diese von zurzeit acht Plätzen auf nur noch vier halbiert, was auf Kritik bei den Taxibetreibern stieß, erläutert Berg. Auch andere Betroffene und insbesondere die Anwohner würden noch genügend Möglichkeiten haben, ihre Wünsche und Anregungen für die Umgestaltung des ZOBs Glashütte einzubringen.

Umbau dringend nötig

Rund 3000 Menschen nutzen diesen zentralen Busbahnhof in Norderstedts südöstlichem Stadtteil, um eine der acht hier haltenden Buslinien zu nutzen, die sie zum Ochsenzoll, zum Klinikum Heidberg, zum Langenhorner Markt, nach Kayhude oder Bad Segeberg oder zum Herold Center bringen. Die Verwaltung hält den Umbau des ZOBs für dringend erforderlich. „Er entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und den Anforderungen an einen attraktiven Knotenpunkt des öffentlichen Personennahverkehrs“, heißt es dazu in ihrer Beschlussvorlage.

Nicht barrierefrei

So existiere trotz der vielen Fahrgäste, die um-, ein- und aussteigen, nur eine Sitzbank. Sie könnten weder barrierefrei zum ZOB gelangen noch in die Busse einsteigen. Und es stünden viel zu wenige Fahrradstellplätze zur Verfügung, lauten die Hauptkritikpunkte. Grundsätzliche solle aber an der Rondell-Form der ZOB-Insel an der Segeberger Chaussee festgehalten werden. Mit den Busunternehmen VHH, Hochbahn und Autokraft sowie der Verkehrsgesellschaft SVG solle nun ein detaillierter Plan erarbeitet werden. Auch die Kosten sollen bis nach der Sommerpause errechnet werden, kündigt CDU-Politiker Berg an. (bf)
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